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Spielplan und Online-Tickets

Sonntag
22
April

19:00 Uhr
Dr.-Stammberger-Halle, Kulmbach

Chorkonzert

Philharmonischer Chor Bayreuth

Leitung
Thorsten Petzold

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten

 

 

Dienstag
24
April

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle, Hof

Kammerkonzert "Mediterrane Reise"

Vom spanischen Navarra ins marokkanische Tétouan:

Der Kulturraum Mittelmeer, an dem Nordafrika, Südeuropa und Vorderasien aufeinandertreffen, ist über alle politischen Gegebenheiten hinweg seit Jahrtausenden ein Ort des fruchtbaren Austauschs der Sprachen, Wissenschaften und Künste.

Im diesjährigen Kammerkonzert machen sich Ensembles der Hofer Symphoniker auf zu einer Reise rund um das Mittelmeer, wobei Italien, Spanien, Frankreich, Marokko und Israel musikalisch bereist werden. Von Pablo de Sarasates Navarra für zwei Violinen und Klavier über Kerry Turners Casbah of Tetouan für Hornquartett bis zu Sergej Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen versprechen die Werke einen spannenden und abwechslungsreichen mediterran inspirierten Konzertabend.

 

Weiterer Termin:

Donnerstag, 05. Juli 2017, 19.30 Uhr
Stammbach, Marienkirche

 

 

Freitag
18
Mai

19:30 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

09. Symphoniekonzert "Russische Märchenwelten"

 

Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77

Igor Strawinsky
Der Feuervogel, Suite für Orchester
(Fassung von 1945)

Thomas Zehetmair, Violine und Dirigent

Als Igor Strawinsky 1909 vom russischen Impressario Sergej Diaghilew beauftragt wurde, die Musik zum Ballett  Der Feuervogel zu komponieren, war nicht absehbar, dass er damit Musikgeschichte schreiben würde. Angesichts der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit sagte er zögernd zu; die Premiere war bereits ein halbes Jahr später in Paris angesetzt. „Ich kannte damals meine Kräfte noch nicht“, erinnerte sich Strawinsky später. Im November 1909 begonnen, stellte er im Mai des folgenden Jahres die Partitur des Balletts fertig. Sein zufriedener Auftraggeber prophezeite bereits in den Proben: „Seht ihn euch an, er ist ein Mann am Vorabend seines Ruhmes“. Und er hatte Recht, die Premiere am 25. Juni 1910 in Paris bescherte Strawinsky den erwünschten Weltruhm. Der Uraufführungserfolg veranlasste Strawinsky 1911 und 1919 eine Suite mit ausgewählten Nummern des Balletts zusammenzustellen. 1945 folgte dann die in unserem Konzert erklingende Ballettsuite. Basierend auf zwei russischen Märchen entwarf der Choreograph Michail Fokin ein Ballett, das den Kampf zwischen dem magischen Feuervogel und dem bösen Zauberer Kastschej schildert, ein Kampf zwischen Gut und Böse. Dem märchenhaften Charakter des Balletts wurde Strawinsky vollends gerecht, er komponierte ein mitreißend rhythmisches und farbenprächtiges Ballett für ein „verschwenderisch großes Orchester“.

„Ich bin zufrieden, wenn Du ein Wort sagst, und vielleicht einige hineinschreibst: schwer, unbequem, unmöglich usw.“ Mit dieser Bitte um eine Einschätzung zum Manuskript seines Violinkonzertes wandte sich Johannes Brahms 1878 an seinen Freund, den berühmten Geiger Joseph Joachim. Dieser schlug vor, einige besonders schwierige Stellen zu vereinfachen. Brahms war jedoch nur bedingt überzeugt, und es folgte eine intensive Diskussion zwischen Komponist und dem späteren Widmungsträger des Werkes. Nach der Uraufführung am Neujahrstag 1879 gab es viele kritische Stimmen: Brahmsfreund Hans von Bülow beanstandete, es sei ein Werk „gegen die Violine“ und auch die beiden Violinvirtuosen Henryk Wieniawski und Pablo de Sarasate sprachen sich gegen das Konzert aus. Wieniawski bezeichnete das Konzert als „unspielbar“ und Sarasate weigerte sich gar das Werk zu spielen. Er wolle nicht „mit der Geige in der Hand zuhören, wie die Oboe dem Publikum die einzige Melodie des ganzen Stückes vorspielt.“ Heute gehört das großartige Violinkonzert zu den bedeutendsten Solokonzerten des 19. Jahrhunderts.

 

 

Details

Online-Tickets

Samstag
09
Juni

19:30 Uhr
Großes Haus, Freiheitshalle Hof

10. Symphoniekonzert "Eine Alpensinfonie in Bildern"

präsentiert von

Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 (Haffner Symphonie)

Richard Strauss
Eine Alpensinfonie op. 64 mit Bildern von Tobias Melle

Erleben Sie packende symphonische Musik und mächtige Naturbilder.

Die Hofer Symphoniker und Tobias Melle präsentieren musikalische und visuelle Impressionen einer legendären Wanderung in den Alpen.

Hofer Symphoniker
Klangvereinigung Wien

Johannes Wildner, Dirigent

Inspiriert vom Panorama der bayerischen Berge schuf Richard Strauss mit der Alpensinfonie ein mächtiges Tongemälde, das direkt der Natur entsprungen zu sein scheint. Die Musik ist so reich, detailliert und differenziert, dass die Partitur weit mehr als 100 Musiker, und, unter anderem, eine Windmaschine, eine Donnermaschine, Glockenspiel und Herdengeläute vorschreibt. Die Klänge sind daher bereits nahezu bildhaft, und Tobias Melle hat sich selbst die Aufgabe gestellt, die Bilder in der Musik sichtbar zu machen. Er durchwanderte 3 Jahre lang mit Zelt und Kamera die Berchtesgadener Alpen, um Strauss’ musikalischer Bergwanderung nachzuspüren. Alle Motive sind selbst erwandert, alles ist selbst erlebt, jeder Anstieg erschwitzt, und die Wetter und Gefahren sind mit 35 kg Ausrüstung im Rucksack selbst erstiegen worden. Mit seinen Bildern ist es ihm nicht nur gelungen, die Tiefe und Größe des Werks zu bewahren, sondern es zugleich um faszinierende neue Blickwinkel zu bereichern.

Seit vielen Jahren ist Richard Strauss’ Alpensinfonie in Bildern das erfolgreichste Projekt der Serie Symphonie in Bildern. Viele tausend Zuschauer haben die intensive Verbindung von Strauss’ Symphonie mit den eindrucksvollen Bildern Tobias Melles in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in den USA erlebt.

Nach der gefeierten Aufführung von Beethovens Symphonie Nr. 9 in Bildern im Jahr 2013 in der Freiheitshalle kehrt Tobias Melle nun nach Hof zurück. Für die Hofer Symphoniker ist dieses Konzert eine spannende Premiere: Es ist das erste Mal, dass wir dieses alpin inspirierte Meisterwerk mit Bildern von Tobias Melle präsentieren. Wir freuen uns gemeinsam mit dem Publikum auf packende symphonische Musik und faszinierende Naturbilder.

 

 

Details

Online-Tickets

Sonntag
17
Juni

20:00 Uhr
Stadtkirche, Bayreuth

Chorkonzert


Konzertchor der Hochschule für ev. Kirchenmusik Bayreuth
Leitung
Maike Bühle

Donnerstag
21
Juni

19:30 Uhr
Rosenthal-Theater, Selb

Symphonikonzert

Joseph Haydn
Die Vorstellung des Chaos aus dem Oratorium - Die Schöpfung
Avner Dorman
Frozen in Time, Konzert für Schlagzeug und Orchester
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 7
Schlagzeug Vivi Vassileva
Leitung Hossein Pishkar

Freitag
29
Juni

19:30 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

11. Symphoniekonzert "Von Tasten und Tatzen"

 

Wolfgang Amadeus Mozart
Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 "Pariser"

Francis Poulenc
Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll FP 61

Camille Saint-Saëns
Der Karneval der Tiere

Mona und Rica Bard, Klavierduo
Ralf Hocke, Sprecher
Hermann Bäumer, Dirigent

     

         

Seinen Karneval der Tiere hätte Camille Saint-Saëns gern geheim gehalten, war es doch von ihm nur als Gelegenheitskomposition und für private Hauskonzerte gedacht. Zudem befürchtete er seinen Ruf als ernstzunehmenden Komponisten zu verlieren. In den 14 Musikstücken imitierte er nicht nur allerlei Tierrufe, vielmehr parodierte er einige seiner bereits verstorbenen Berufskollegen, wie zum Beispiel Jacques Offenbach bei den „Schildkröten“, Hector Berlioz bei dem „Elefanten“ und Gioacchino Rossini bei den „Fossilien“. Erst ein Jahr nach Saint-Saëns’ Tod wurde das Werk zur Karnevalszeit am 25. Februar 1922 in Paris wiederaufgeführt und gehört seither zu den bekanntesten und beliebtesten Werken des Komponisten. Loriots wunderbar humorige Zwischentexte trägt Schauspieler Ralf Hocke mit Ironie und Spitzzüngigkeit vor.

In seinen Kompositionen verknüpfte Francis Poulenc verschiedenste Musikstile zu unverwechselbaren eigenen Meisterwerken. Er war sich bewusst, dass er kein musikalischer Erneuerer war, doch vertrat er die Meinung, dass es auch moderne Musik geben muss, die vertraute musikalische Stilmittel einsetzt und so Neues erschafft. Sein im Jahre 1932 komponiertes Konzert für zwei Klaviere ist ein Kaleidoskop unterschiedlichster musikalischer Elemente. „Im Larghetto bin ich zum ersten Mal zu Mozart zurückgekehrt, weil ich seine Melodien liebe und ihn vor allen anderen Musikern schätze. Der Satz beginnt „alla Mozart“, wendet sich aber mit dem Einsatz des zweiten Pianos zu einem Stil der damals für mich typisch war“, so erinnerte sich Poulenc in einem Interview. Stetig arbeitete Leopold Mozart daran, die Karriere seines Sohnes Wolfgang Amadeus voranzutreiben. „Fort mit Dir nach Paris“, befahl er dem Sohn im Februar 1778, um in der europäischen Musikmetropole endlich zu einer lukrativen Anstellung zu kommen.

Seine Pariser Symphonie verschaffte ihm den nötigen Erfolg. Es ist ein Auftragswerk des Pariser Konzertunternehmers Joseph le Gros, der in seiner Konzertreihe „Concerts spirituels“ die neuesten Werke aufführen ließ. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte eine prunkvolle Symphonie, die nicht nur Kenner, sondern auch die „dummen Esel“ bediene. Mit einem größeren Orchesterapparat, erstmals auch Klarinetten, und einer kontrastreichen Musik erfüllte er die Erwartungen des Pariser Publikums. Die Uraufführung am 21. April 1778 war ein großer Erfolg „mit allem applauso“, und Mozart war mit dem Ergebnis seiner Bemühungen „sehr wohl zufrieden“.

 

 

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Online-Tickets

Donnerstag
05
Juli

19:30 Uhr
Marienkirche, Stammbach

Kammerkonzert "Mediterrane Reise"

Vom spanischen Navarra ins marokkanische Tétouan:

Der Kulturraum Mittelmeer, an dem Nordafrika, Südeuropa und Vorderasien aufeinandertreffen, ist über alle politischen Gegebenheiten hinweg seit Jahrtausenden ein Ort des fruchtbaren Austauschs der Sprachen, Wissenschaften und Künste.

Im diesjährigen Kammerkonzert machen sich Ensembles der Hofer Symphoniker auf zu einer Reise rund um das Mittelmeer, wobei Italien, Spanien, Frankreich, Marokko und Israel musikalisch bereist werden. Von Pablo de Sarasates Navarra für zwei Violinen und Klavier über Kerry Turners Casbah of Tetouan für Hornquartett bis zu Sergej Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen versprechen die Werke einen spannenden und abwechslungsreichen mediterran inspirierten Konzertabend.

Sonntag
15
Juli

09:30 Uhr
St. Michaeliskirche, Hof

Kantatengottesdienst

Johann Sebastian Bach
Lobe den Herrn, den mächtigen König der Ehren BWV 137
Leitung Georg Stanek