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Spielplan und Online-Tickets

Freitag
19
Juni

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

10. Symphoniekonzert "Zarte Erinnerung"

Peter I. Tschaikowsky
Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester op. 33

Dmitrij Schostakowitsch
Kammersymphonie op. 110a

Robert Schumann
Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Dirigent und Cello, Wolfgang Emanuel Schmidt

Schon während seines Studiums an der Juilliard School in New York bildete das Dirigieren einen Bestandteil seiner Ausbildung, doch ließ er es zunächst für seine erfolgreiche Cellistenlaufbahn ruhen. Im Jahre 2010 gründete er zusammen mit seiner Frau Indira Koch das Kammerorchester „Metamorphosen Berlin“, welchem er als Dirigent und künstlerischer Leiter vorsteht. Als Gastdirigent leitet er u.a. Konzerte der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, der Nordwestdeutschen Philharmonie und des Kammerorchesters der Deutschen Oper Berlin.

Bereits im Alter von 22 Jahren beschäftigte sich Robert Schumann mit einer Symphonie in g-Moll. Und so war es auch kein Wunder, dass seine Frau Clara schon wenige Wochen nach dem Erfolg der Frühlings-Symphonie im Jahre 1841 d-Moll-Klänge aus dem Arbeitszimmer ihres Mannes hörte und ins Tagebuch schreiben konnte: „Roberts Geist ist gegenwärtig in gröster Thätigkeit, er hat gestern eine Symphonie wieder begonnen…“ Es ist vielleicht Robert Schumanns schönste Symphonie geworden, von der Clara hier mit Liebe und Humor spricht. Getragen vom Erfolg seiner Frühlings-Symphonie überreichte der Komponist seiner Frau die neue Symphonie in d-Moll am 13. September 1841 als Geburtstagsgeschenk. Die Uraufführung selber verzögerte sich jedoch um ganze 12 Jahre. Im Jahre 1851 revidierte Robert Schumann die Instrumentierung der Symphonie vollständig und führte sie erst am 12. März 1853 in Düsseldorf auf. Dabei wählte er zunächst die Bezeichnung Symphonische Phantasie, ein Terminus, der die Gestaltung des Werkes eigentlich besser trifft als der neutrale Titel Symphonie.

„Nach meiner tiefen Überzeugung ist Mozart der höchste Gipfelpunkt, den die Schönheit im Bereich der Musik erreicht hat. Nur bei ihm habe ich geweint und gebebt vor Begeisterung, weil ich wusste, dass ich dem nahe war, was wir Ideal nennen.“ Mit seinen Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester schuf Peter I. Tschaikowsky seine persönliche Huldigung an das 18. Jahrhundert und dessen Vorbild Wolfgang Amadeus Mozart. Anders als in seiner Orchestersuite „Mozartiana“, in der er Originalwerke Mozarts bearbeitete, ist das schlichte und elegante „Rokoko-Thema“ eine Erfindung Tschaikowskys. Im Jahre 1876 komponiert, gehört das Werk mit seinen acht heiteren und geistreichen Variationen seither zu den absoluten „Repertoire-Lieblingen“.

Während der Dreharbeiten für den sowjetischen Film „Fünf Tage und fünf Nächte“, in der Nähe von Dresden, komponierte Dmitrij Schostakowitsch innerhalb von nur drei Tagen das Streichquartett Nr. 8, das in Teilen auch in der Filmmusik Verwendung fand. Die Aufnahmen, die die Zerstörung der Stadt Dresden im Zweiten Weltkrieg zeigen, sowie die Interviews mit Zeitzeugen, bestürzten Schostakowitsch so sehr, dass er das Werk „Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges“ schrieb. Die eigentliche Widmung ist jedoch viel persönlicher. „Ich dachte darüber nach, dass, sollte ich irgendwann einmal sterben, kaum jemand ein Werk schreiben wird, das meinem Andenken gewidmet ist. Deshalb habe ich beschlossen, selbst etwas Derartiges zu  schreiben. Man könnte auf seinen Einband auch schreiben: ‚Gewidmet dem Andenken des Komponisten dieses Quartets‘.“ Die berühmte Bearbeitung des Quartetts in die Kammersymphonie op. 110a verfasste der Dirigent Rudolf Barschai, dem Schostakowitsch zeitlebens eng verbunden war.

Text: Stefanie Müller-Lietzau

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Donnerstag
25
Juni

19:30 Uhr
Rosenthal-Theater, Selb

Symphoniekonzert "Weltenbrand"

Mit Musik von Rudi Stephan, Maurice Ravel, Hans Pfitzner, Viktor Ullmann,
Ludwig van Beethoven, zeitgeschichtlichen Texten und Texten der Komponisten, Foto-, Bild‐ und Film-Projektionen sowie Audio-Zuspiel.

Textrezitation Jörn Bregenzer
Textauswahl und Regie Axel Fuhrmann
Leitung Johannes Klumpp

 

 

Freitag
03
Juli

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

11. Symphoniekonzert "Schicksalsjahre"

Milij Balakirew
Ouvertüre über drei russische Themen

Mieczysław Weinberg
Concertino op. 42 für Violine und Streichorchester

Peter I. Tschaikowsky
4. Symphonie f-Moll op. 36

Violine, Baiba Skride
Dirigent, Elias Grandy

 

                  

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für ihre inspirierenden Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Boston und Chicago Symphony Orchestra, New York Philharmonic, London Symphony, Concertgebouw Orkest Amsterdam oder dem Orchestre de Paris.

Milij Balakirew war die treibende Kraft in Russland, die es verstand, eine fortschrittliche nationale Musik zu schaffen. Gemeinsam mit Alexander Borodin, Modest Mussorgsky, Nikolaj Rimsky-Korsakow und César Cui gründete er die „Gruppe der Fünf “, bekannt auch als „Das mächtige Häuflein“. In ihren Kompositionen orientierten sie sich dabei besonders an der heimatlichen Volksmusik, wie auch seine 1858 vollendete Ouvertüre über drei russische Themen bestätigt. Ein elegantes russisches Volkslied bildet den Prolog, bevor Balakirew anschließend das Thema von „Auf den Feldern steht ein Birkenbaum“ musikalisch verarbeitet. Das Volkslied, das auch Tschaikowsky neunzehn Jahre später im Finale seiner 4. Symphonie verwenden sollte. Den Abschluss krönt das Volkslied „Beim Fest“, das später Strawinsky in seinem Ballett Petruschka nutzte. Eine abwechslungsreiche, beschwingte Ouvertüre, in der Balakirew überzeugend schöne Stimmungsbilder malt.

Er war einer der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts in Russland und kaum einer kennt ihn. Die Rede ist von Mieczysław Weinberg, der 1919 in Warschau geboren und 1986 beinah unbemerkt in Moskau gestorben ist. „Viele meiner Werke befassen sich mit dem Thema des Krieges. Dies war leider nicht meine eigene Wahl. Es wurde mir von meinem eigenen Schicksal diktiert und vom tragischen Schicksal meiner Familie. Ich sehe es als meine moralische Pflicht, vom Krieg zu schreiben, von den Gräueln, die der Menschheit in unserem Jahrhundert widerfuhren.“ Geprägt von den Schikanen der Nazi-Ära und den Repressalien der Sowjetunion verarbeitet Weinberg im viersätzigen Konzert für Violine seine eigene Geschichte und überträgt die Belastungen des Lebens auf den Solisten. Man spürt das ständige Treiben und Getrieben werden sowie die Trauer und Hoffnung auf eine bessere Zeit.

„Meinem besten Freunde“ gewidmet. Persönlich kennen gelernt hat Peter I. Tschaikowsky seine Gönnerin Nadeschda von Meck nie, war ihr aber durch einen regen Briefwechsel so vertraut, dass er ihr seine Symphonie Nr. 4 widmete. Auf Nachfrage nach dem tieferen Inhalt der Symphonie erhielt Frau von Meck von ihm einen langen Brief mit programmatischen Erläuterungen, die jedoch eher auf die Erwartungen seiner Gönnerin als auf eine Darstellung seiner eigenen Empfindungen abzielte. Jedoch taucht in seinen weitschweifenden Ausführungen zum ersten mal der Schicksalsgedanke auf als „das Samenkorn der ganzen Sinfonie […] das Schicksal, jene verhängnisvolle Macht, die unser Streben nach Glück sich nicht verwirklichen läßt, die eifersüchtig wacht, daß Glückseligkeit und Friede nicht voll und wolkenlos sei, die wie Damokles’ Schwert über unseremHaupte hängt und unsere Seele immer und immerfort vergiftet“.

Text: Stefanie Müller-Lietzau

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Samstag
11
Juli

19:30 Uhr
St. Stephanskirche, Würzburg

Chorkonzert

Leonard Bernstein
Chichester Psalms
Ludwig van Beethoven
Chorfantasie c-moll op. 80
Johann Sebastian Bach
Magnificat in D BWV 243
Anton Bruckner
Te Deum WAB 45

Leitung Dorothea Völker

 

 

Sonntag
19
Juli

20:30 Uhr
Innenhof Fürstliches Schloss, Regensburg

Symphonikonzert Fürstliches Schloss

Operngala mit Elina Garanca

 

 

Donnerstag
23
Juli

19:00 Uhr
Rathaushof, Schwarzenbach an der Saale

Open-Air-Konzert "Klassik an der Saale"

Leitung N.N.

Freitag
24
Juli

19:30 Uhr
Marienkirche, Stammbach

Kammerkonzert "Nachtmusik"

Das Motto "Nacht" präsentiert in vielerlei musikalischen Facetten

 

 

Freitag
30
April

19:30 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

Duo Stiehler/Lucacio


Bei der Verleihung des Filmpreises der Stadt Hof haben sie die in- und ausländische Filmszene bezaubert und beim Deutsch-Tschechischen Jazz-Frühling ein großes Publikum begeistert. Nun kommen sie zum ersten Mal nach Hof für ein großes Einzelkonzert: Freitag, 30.4.2021, 19:30 Uhr, im Festsaal der Freiheitshalle

 

Sascha Stiehler (Piano, Synthesizer) und Antonio Lucaciu (Saxofon, Gesang) präsentieren ihr zweites Studioalbum „IN DER NACHT“. Das DUO STIEHLER / LUCACIU lässt akustische Nachtblumen blühen, sie unternehmen traumschwelgende Reisen ins abendliche Paris und zählen sommernachtslaue Augustmomente. In halbdunklen Kellerräumen werden Klangexperimente gesummt und gläsern-funkelnde Gin-Tonic-Türme erbaut. Und schließlich nehmen sie auch Abschied, in der Dämmerung des Morgens. Duo Stiehler/Lucaciu steht für instrumentalen Pop mit Saxophon und Klavier, für die großen Melodien der kleinen, verrückten Dinge.

 

Tickets (VV: 15 €, AK: 20 €) bei

Theater Hof, Kulmbacher Straße 5,

Hofer Symphoniker, Klosterstraße 9-11.

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