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Spielplan und Online-Tickets

Freitag
29
März

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

07. Symphoniekonzert "Authentisch"

Niels Wilhelm Gade: Im Hochland op. 7
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur KV 495
Carl Nielsen: Symphonie Nr. 6 Sinfonia semplice

 

Marc Gruber, Horn
Johannes Wildner, Dirigent

 

Wir laden Sie herzlich zu unserer Konzerteinführung im Konferenzbereich der Freiheitshalle ein. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei.

 

 

 

 

Marc Gruber ist mehrfacher Preisträger im Wettbewerb „Jugend Musiziert“, 2010 erhielt er zudem ein Stipendium der „Internationalen Musikakademie Frankfurt für Moderne Musik“. Weiterhin ist er seit 2013 Stipendiat der renommierten Mozartgesellschaft Dortmund und war 2014 Preisträger bei der Lions European Musical Competition. 2016 gewann er beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD den 2. Preis sowie den Brüder- Busch Sonderpreis und den Publikumspreis.

Neben Niels Wilhelm Gade ist Carl Nielsen bis heute der wohl berühmteste und bedeutendste Komponist Dänemarks. Waren die ersten Kompositionen, entstanden im Studium bei Gade, noch geprägt vom romantischen Geschmack jener Zeit, so entwickelte er später eine einzigartige, persönliche Harmonik. In seiner 6. Symphonie fand der Durchbruch des 60-jährigen Nielsen zur Moderne statt. Wobei er sich nicht zur Avantgarde zählte und gegenüber der Effekthascherei der Moderne sehr skeptisch war: „Effekte sind Vettern und Cousinen der Schlagwörter in der Sprache. Das ist wie mit einem scharfen Messer: Je schärfer es ist, desto tiefer schneidet es ein- oder zweimal, aber dann ist es auch vorbei, es stumpft schnell ab.“ Seine 6. Symphonie ist reine Musik, musikantisch und klangorientiert, eine Sinfonia semplice.

Kaum eine dänische Hochzeit kommt ohne die Musik von Niels Wilhelm Gade aus. Selbst bei der Hochzeit von Kronprinz Frederik mit der zukünftigen Prinzessin Mary von Dänemark 2004 wurde sein Hochzeitswalzer gespielt. Musikalischen Einfluss erhielt er von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, die er bei seinem Studium in Leipzig kennen- und schätzen gelernt hat. Sein Opus 7 Im Hochland steht ganz im Zeichen schottischer Dichtungen über die Highlands und die nordische Mythologie.

„Ein Waldhornkonzert für den Leutgeb“ schrieb Wolfgang Amadeus Mozart am 26. Juni 1786 in sein eigenes Verzeichnis. Mit Ignaz Leutgeb, einem hervorragenden Hornvirtuosen, verband Mozart eine enge Freundschaft, so verwundert es nicht, dass er ihm die meisten seiner Hornwerke widmete. Beim 4. Konzert für Horn und Orchester verwendete Mozart in der Partitur blaue, rote, grüne und schwarze Tinte. Ausgedacht für seinen Freund Leutgeb hatte dieser musikalische Spaß den Sinn, dass Mozart auf diese Weise sehr feine Abstufungen in der Dynamik festlegte. Ein frisches Meisterwerk für den1. ARD-Preisträger Marc Gruber.

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Online-Tickets

Freitag
03
Mai

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

08. Symphoniekonzert "Symphonische Tänze"

Giya Kancheli: A Little Daneliade
Dmitrij Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77
Sergej Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45

 

Emmanuel Tjeknavorian, Violine
Nicholas Milton, Dirigent

 

Wir laden Sie herzlich zu unserer Konzerteinführung im Konferenzbereich der Freiheitshalle ein. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei.

2015 rückte der 1995 in Wien geborene Geiger Emmanuel Tjeknavorian plötzlich in das Interesse der Öffentlichkeit. Er wurde damals beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb für die beste Interpretation ausgezeichnet und erhielt den zweiten Preis. Seitdem wird er als „das“ aufstrebende Geigen-Talent gehandelt. In der Saison 2017/18 tourte er als Teil des Rising Stars Programms durch die prestigeträchtigsten Konzertsäle Europas.

Im Jahre 1940 vollendete Sergej Rachmaninoff in nur fünf Wochen seine letzte Komposition. Von ihm selbst liebevoll als sein „letzter Funke” bezeichnet, stellen die Symphonischen Tänze sein wahrscheinlich persönlichstes Werk dar. In ihrem Ausdruck, ihrem rhythmischen Schwung und ihrer kontrastierenden Lyrik steht Rachmaninoffs op. 45 vollkommen im Zeichen der russischen Tradition. Von ihm selbst als sein bestes Werk eingeschätzt, unterzeichnete Rachmaninoff die abgeschlossene Orchesterpartitur mit den Zeilen: „29. Oktober 1940. Ich danke Dir, Herr“.

Ein ganz persönliches Zeugnis legte auch Dmitrij Schostakowitsch im Jahre 1947 mit seinem 1. Violinkonzert ab. Aufgrund des Parteitagsbeschlusses im Februar 1948, bei dem die Komponisten attackiert wurden, welche „die formalistische, volksfremde Richtung weiter aufrechterhalten“, ließ er sein Werk sieben Jahre in der Schublade liegen. Erst zweieinhalb Jahre nach dem Tod Josef Stalins im Jahre 1955 wurde sein Violinkonzert vom Widmungsträger David Oistrach in Leningrad uraufgeführt. Es ist ein Violinkonzert, das von seinem Interpreten „vollständige emotionale und intellektuelle Hingabe verlangt und ihm reichlich Gelegenheit bietet, nicht nur seine Virtuosität unter Beweis zu stellen, sondern vor allem seine tiefsten Gefühle, Gedanken und Stimmungen zu offenbaren“, meint David Oistrach über das Werk.

Giya Kancheli ist der bekannteste georgische Komponist der vergangenen fünfzig Jahre, für den sich prominente Interpreten wie Gidon Kremer und Mstislaw Rostropowitsch seit jeher einsetzen. Seine Kompositionen sind üblicherweise stark von der Geschichte und der Kultur seiner Heimat geprägt. In A little Daneliade zeigt er zum ersten Mal seine andere Seite. Mit viel Witz bringt er seine Anerkennung für den großen georgischen Regisseur Georgi Danelia zum Ausdruck. „Ich habe mich darin bemüht zu zeigen, dass in meiner Musik nicht immer „Tränen rinnen“, sondern dass ich gelegentlich zu lächeln vermag“.

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Online-Tickets

Dienstag
07
Mai

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

Kammerkonzert "All that Jazz"

In den Musicalproduktionen am Theater Hof stellen die Hofer Symphoniker immer wieder unter Beweis: Sie sind nicht nur im klassischen Orchesterrepertoire zu Hause, sondern ebenso im Jazz und Swing.

Im Kammerkonzert dieser Saison präsentieren Musiker verschiedenster Konstellationen – von Blech und Schlagwerk über Flöte und Violine bis Akkordeon, Saxophon und Cello – Musik von Jazz bis Gypsy Swing.

 

 

 

Freitag
10
Mai

19:30 Uhr
Marienkirche Stammbach

Kammerkonzert "Mein Heimatland"

Die Mitglieder der Hofer Symphoniker stammen aus 19 verschiedenen Nationen. Sonst im Orchesterklang vereint, präsentieren die Musiker in diesem Kammerkonzert Musik aus ihren jeweiligen Heimatländern. Eine spannende Reise zu den musikalischen Wurzeln unserer Instrumentalensembles!

Samstag
01
Juni

19:00 Uhr
Theater/Freitheitshalle/Klangmanufaktur

13. Hofer Kulturnacht

Die 13. Hofer Kulturnacht findet in diesem Jahr am Samstag, 01. Juni, ab 19:00 Uhr statt. Sie wird für jedwede Form künstlerischen Ausdrucks – Strenge und Poesie, Ernst und Vergnügen, Lautes und Leises, Solisten und Ensembles – wieder Raum und Räume bieten. Auf den Bühnen des Theaters und in den verschiedenen Sälen der Freiheitshalle und erstmals in der neuen Klangmanufaktur der Hofer Symphoniker werden Künstler aus Hof und der näheren Umgebung auftreten.

Freitag
07
Juni

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

09. Symphoniekonzert "Himmliches Leben"

Charles Ives: The Unanswered Question
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 Unvollendete
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur

 

Mojca Erdmann, Sopran
Hermann Bäumer, Dirigent

 

Wir laden Sie herzlich zu unserer Konzerteinführung im Konferenzbereich der Freiheitshalle ein. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei.

 

 

 

Die in Hamburg geborene Sopranistin Mojca Erdmann zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen der internationalen Musikszene und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Die Sopranistin ist bekannt für ihr breit gefächertes Repertoire, das von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reicht und ist weltweit in allen wichtigen Opernhäusern, Festivals und Konzertsälen zu erleben.

„Stell dir das unterschiedliche Himmelblau vor, das schwieriger zu treffen ist als alle wechselnden und kontrastierenden Tinten. (…) Nur manchmal verfinstert es sich und wird spukhaft schauerlich“, so beschreibt Gustav Mahler die Grundstimmung seiner 4. Symphonie. Verstörendes und Heiteres wechseln sich ab. „Das himmlische Leben“, eine Liedkomposition aus dem Jahre 1892, steht hierbei nicht nur im Mittelpunkt dieser Komposition, es diente Mahler vielmehr als Inspirationsquelle der gesamten Symphonie. Die Sehnsucht nach dem Paradies, das „geheimnisvolle Lächeln“ und die Doppelbödigkeit machen das Werk zu einer seiner beliebtesten und zugleich rätselhaftesten Symphonien.

Rätselhaftes und Geheimnisvolles rankt sich auch um die Tatsache, dass Franz Schubert seine 7. Symphonie nicht vollendet hat. Niemand weiß es, möglicherweise aber tat er es aus einem völlig profanen finanziellen Grund. Zeitgleich zur Unvollendeten erhielt er mehrere Kompositionsaufträge, wodurch er seine Arbeit an der 7. Symphonie unterbrechen musste und später nie vollendet hat. Vermutungen darüber, die Symphonie sei nur auf zwei Sätze angelegt gewesen, werden durch Skizzen zu einem dritten Satz in Frage gestellt. Für mich ist jedoch naheliegender, dass Schubert die Zweisätzigkeit seiner 7. Symphonie bewusst wählte und damit ein vollendetes Meisterwerk geschaffen hat.

Die „immerwährende Frage des Seins“ stellt Charles Ives in The Unanswered Question gleich siebenmal. Ätherische Streicherklänge („Das Schweigen der Druiden“), teils unterbrochen von der nervösen Suche der Holzbläser, geben  der Trompete die Möglichkeit, die Unanswered Question zu stellen. Nach dem siebten Mal lauscht man lediglich in die Stille…

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Online-Tickets

Freitag
28
Juni

19:30 Uhr
St. Michaeliskirche Hof

10. Symphoniekonzert-Verdi Messa da Requiem

Am 15. Juni 2018 ist in München unser Ehrendirigent Enoch zu Guttenberg gestorben. Zu dem mit ihm geplanten Konzert am Feitag, 28. Juni 2019 wollen wir mit einem besonderen Programm in der St. Michaeliskirche das langjährige Engagement unseres Mentors würdigen.
Enoch zu Guttenberg war ein kompromissloser Künstler, er war streitbar, voller Energie und echter Freund unseres Orchesters und er war ein politischer Aktivist und weltbekannter Dirigent, ein enormer Verlust für uns alle.
Mit Enoch zu Guttenberg, der Chorgemeinschaft Neubeuern und der KlangVerwaltung, konnten sich die Hofer Symphoniker in den letzten 18 Jahren zu dem entwickeln, was sie heute sind.
Er war derjenige, der unser Orchester zu historisch informierter Aufführungspraxis führte und die Begeisterung der Damen und Herren der Hofer Symphoniker für seine eigenständigen Interpretationenweckte. Stets hat er zusammen mit den Hofer Symphonikern seine eigene Auffassung vom Musizieren umgesetzt.
Seine Schaffenskraft und seine Liebe zur Musik stellte er bedingungslos in den Dienst unseres Orchesters. Dafür sind wir zutiefst dankbar. Die Hofer Symphoniker möchten Ihnen in Gedenken an Enoch zu Guttenberg
eines der Werke präsentieren, das ihm besonders am Herzen lag.

Guiseppe Verdi Messa da Requiem
Hermann Bäumer,
Dirigent
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn (Einstutierung: Petr Fiala)

Susanne Bernhard,
Sopran
Sanja Anastasia, Mezzo-Sorpran
Sung Min Song, Tenor
Andreas Bauer Knabas, Bass

Freitag
12
Juli

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

11. Symphoniekonzert "Verehrung"

Krzysztof Meyer: Hommage à Johannes Brahms op. 59
Ludwig August Lebrun: Konzert für Oboe und Orchester Nr. 2 g-Moll
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

 

Albrecht Mayer, Dirigent und Oboe

 

Wir laden Sie herzlich zu unserer Konzerteinführung im Konferenzbereich der Freiheitshalle ein. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei.

Musikkenner und Kritiker schwärmen schon lange von ihm und behaupten etwa, er könne seine Oboe zu  Instrument der Verführung erheben. Und wirklich: Albrecht Mayer ist ein wahrer Virtuose und jeder, der bereits in den Genuss seiner Musik gekommen ist, wird dem zweifellos beipflichten.

„The music of Johannes Brahms is especially close to me”. Mit großer Begeisterung hat Krzysztof Meyer im Jahre 1983 die Hommage à Johannes Brahms verfasst, nachdem er vom Dirigenten Heribert Beissel gefragt wurde, zu Brahms 150. Jahrestag etwas zu komponieren. Ganz im Geiste Brahms’ steht die 14-minütige Hommage, die in ihren Motiven, der Rhythmik und der Instrumentation stark an dessen 1. Symphonie angelehnt ist.

Noch Anfang der 1870er-Jahre meinte Johannes Brahms: „Ich werde nie eine Symphonie komponieren!“ Der Gedanke an den Großmeister Beethoven ließ ihn lange an sich zweifeln. Wie „einen Riesen“glaubte er ihn mit seinen gewaltigen Schöpfungen hinter sich her marschieren zu hören. Ganze 14 Jahre benötigte Brahms für seine 1. Symphonie in c-Moll, die er im Sommer 1876 auf Rügen vollendete.

Viel vorgenommen hatte er sich und sein Ziel erreicht, aus dem Respekt und der Auseinandersetzung mit dem scheinbar unerreichbaren Vorbild aufzutauchen mit einer Symphonie, die in unerhörter Ehrlichkeit den Kampf und die Qualen eines langen Weges nachzeichnet. Mit ihr stellt sich Johannes Brahms in die Tradition, die er aber zugleich neuartig begründet. Und auch der Kritiker Eduard Hanslick bezeichnete die Symphonie nach der Uraufführung im November 1876 „zu den eigentümlichsten und großartigsten Werken“ der Musikgeschichte. Wie ein Gott soll er gespielt haben, und seine Kompositionen seien „fein und süß wie Nektartropfen“. Die Rede ist von Ludwig August Lebrun, einer der bedeutendsten Oboenvirtuosen des 18. Jahrhunderts. Sein CEuvre ist überschaubar, neben Ballettmusiken schrieb er sechs Oboenkonzerte, die bis heute seinen Namen bewahren. „Ludwig August Lebrun hätte das gleiche Recht wie Mozart, heute auf den Programmen zu stehen“, so der Oboist Albrecht Mayer, als er 2014 Lebrun bei seiner Recherche nach unbekanntem Oboenrepertoire wiederentdeckte. Wenn man sein Konzert für Oboe und Orchester in g-Moll hört, wird schnell klar, dass hier ein Meister seines Instruments am Werke war. Eine wunderbare Verschmelzung von Virtuosität und Lyrisch-Heiterem!

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