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Spielplan und Online-Tickets

Download Jahresprogramm 2017/18

Online-Tickets sind ab Mitte September auf dieser Seite verfügbar

Freitag
19
Mai

19:30 Uhr
Freiheitshalle Hof, Festsaal

09. Symphoniekonzert "Femme fatale"

Richard Strauss
Tanz der sieben Schleier aus der Oper Salome op. 54
Georges Bizet
Carmen-Suiten Nr. 1 und Nr. 2 (Auszüge)
Nikolaj Rimsky-Korsakow
Scheherazade, Symphonische Suite op. 35
nach Tausendundeiner Nacht

 

Hofer Symphoniker
Daniel Klajner
, Dirigent

Sie ist anziehend, sie ist unwiderstehlich, und immer befördert sie ihre männlichen Opfer ins Verderben. Die Rede ist von der Femme fatale. In der Mythologie, der Kunst und der Literatur vertreten, stehen dabei immer die Verführungskünste der Femme fatale im Zentrum des Geschehens. In diesem Symphoniekonzert stellen wir Ihnen drei Beispiele vor. Salome, das Urbild der Femme fatale, die durch ihre Grausamkeit den Tod Johannes’ verschuldet. Die emanzipierte Zigeunerin Carmen, die mit ihrer erotischen Anziehungskraft den Soldaten Don José zum Verbrecher macht. Und nicht zuletzt Scheherazade, die mit List, Reiz und Phantasie nicht nur ihren Kopf rettet, sondern auch die Liebe des Sultans gewinnt.

Nachdem Richard Strauss 1903 Oscar Wildes skandalumwitterte Salome im Theater erlebt hatte, wählte er den Text als Grundlage für die gleichnamige Oper aus. Strauss erschafft einen Operneinakter, der 1904 die Musikwelt begeistert. Salome, die den Propheten Jochanaan begehrte und von ihm verschmäht wurde, erpresst im Tanz der sieben Schleier bei ihrem Stiefvater Herodes die Erfüllung ihres Verlangens. Sie fordert den Kopf des Jochanaan in einer Silberschüssel, um sodann die Lippen des Enthaupteten zu küssen. Erst 1905 ergänzte Strauss den Tanz der sieben Schleier, eine rein orchestrale Musiknummer, die sich schnell im Konzertsaal etablierte. Eine rauschhafte und liebestrunkene Musik, die in knapp zehn Minuten die Gipfel und Abgründe menschlicher Leidenschaften offenbart.

Georges Bizets Carmen, nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée, ist die beliebteste Oper der Welt. Carmen, die exotische und selbstbewusste Zigeunerin, lebt und liebt ihr Leben frei von Konventionen und preist in der berühmten Habanera die freie und selbstbestimmte Liebe an. Der ihren Reizen verfallene Don José kann mit ihrem liberalen Umgang nicht umgehen und bringt sie, von maßloser Eifersucht getrieben, um. An diesem Konzertabend hören Sie Ausschnitte aus den Carmen-Suiten, die erst nach dem Tod Bizets aus den schönsten Orchesterstücken (u. a. auch die konzertante Habanera der Oper) zusammengestellt wurden.

Tausendundeine Nacht, ein Klassiker der Weltliteratur, dem wir u. a. die Märchen Aladin und die Wunderlampe und Ali Baba und die 40 Räuber zu verdanken haben, wurde von Nikolaj Rimsky-Korsakow in seiner Komposition Scheherazade vertont. Die Prinzessin Scheherazade sieht im Erzählen der Märchen ihre einzige Möglichkeit, der drohenden Hinrichtung durch den Sultan Schach-Riar zu entgehen. Durch Scheherazades geschickt ineinander geflochtene Märchen vermag sie den Sultan so zu verzaubern und in ihren Bann zu ziehen, dass er die Hinrichtung von Tag zu Tag hinausschiebt und sie zum Schluss durch seine starke Zuneigung am Leben lässt. „Auf der Grundlage der völlig freien Behandlung des musikalischen Materials wollte ich eine viersätzige Orchestersuite schaffen, die einerseits durch Themen und Motive innerlich geschlossen ist und andererseits gleichsam eine kaleidoskopartige Folge von Märchenbildern orientalischen Gepräges bietet“, so der Komponist selber über sein bei weitem populärstes Orchesterwerk.

Details

Online-Tickets

Freitag
26
Mai

19:30 Uhr
Marienkirche Stammbach

Kammerkonzert "Die Vielfalt der Musik"

Kommen Sie mit auf eine Zeitreise durch die Musikgeschichte. Erleben Sie ein Kaleidoskop der verschiedenen Epochen vom Barock bis zur Gegenwart, präsentiert von Musikern der Hofer Symphoniker in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen.

Bereits zum zweiten Mal sind die Hofer Symphoniker mit einem Kammerkonzert in Stammbach zu Gast. Nach dem großen Erfolg 2016 haben die Veranstalter nun erneut ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm zusammengestellt. Die Reise führt im ersten Teil chronologisch vom barocken Meister Johann Sebastian Bach über den Wiener Klassiker Ludwig van Beethoven zu der romantischen Tonsprache Peter I. Tschaikowskys. Im zweiten Teil lässt sich mit Mike Mowers 1994 komponierter Sonata Latino erleben, wie klassische Grenzen zum Jazz und zu Tänzen wie Salsa, Rumba und Tango geöffnet werden. Astor Piazzollas unsterblicher Tango Oblivion wird ebenso erklingen wie Musik für Streichquintett des böhmischen Komponisten Antonin Dvorak.