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Spielplan und Online-Tickets

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Online-Tickets sind ab Mitte September auf dieser Seite verfügbar

Freitag
29
September

19:30 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

01. Symphoniekonzert "Romantisch.Lyrisch.Emotional"

 

Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll op.11

Witold Lutoslawski
Symphonische Variationen

Johannes Brahms
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Hofer Symphoniker
Lars Vogt,
Klavier und Dirigent

        

 

Sommer, Ruhe und die herrliche Kärntner Seenlandschaft waren die Inspirationsquelle für Johannes Brahms zweite Symphonie. Fernab der Stadt, in Pörtschach am Wörthersee „fliegen die Melodien, dass man sich hüten muss, keine zu treten“, so der Komponist im Sommer 1877. Verwunderlich ist nicht, dass er für die Komposition seiner zweiten Symphonie nur vier Monate benötigte. Nach dem misslungenen Publikumsstart seiner ersten Symphonie war Brahms sehr daran gelegen, mit dem Folgewerk durchschlagenden Erfolg zu haben. Begeistert schrieb Haydns Biograph Ferdinand Pohl an den Verleger Simrock von Brahms: „Jeder Satz ist Gold, und alle vier zusammen bilden in sich ein notwendiges Ganzes. Leben und Kraft sprudelt überall, dabei Gemütstiefe und Lieblichkeit. Das kann man nur auf dem Lande, mitten in der Natur komponieren.“ Der Uraufführung am 30.12.1877 in Wien unter Hans Richter war ein großer, nachhaltiger Erfolg beschieden.

Witold Lutosławski war bereits 25 Jahre alt, als er 1938 seine erste Komposition, die Symphonischen Variationen, schrieb. Er schuf ein virtuoses, wirkungsvolles Orchesterwerk im spätromantischen Stil. „Ich möchte Menschen finden, die in der Tiefe ihrer Seele genauso fühlen wie ich. Das lässt sich nur mit der größten künstlerischen Aufrichtigkeit in jedem Detail der Musik erreichen – von den winzigsten technischen Aspekten bis hin zu den geheimsten Tiefen.“ Diese Äußerung Lutosławskis reflektiert auch die ungewöhnlich lange Zeit, die er brauchte, um seinen Weg zu finden.

Im April 1829 traf der 19-jährige Frédéric Chopin auf die Sopranistin Konstancja Gladkowska, deren Anblick in ihm eine Lawine ungeahnter Emotionen auslöste. Unfähig, sich der Angebeteten zu offenbaren, vertraute er seine Gefühle dem Klavier an. Im Adagio seines ersten Klavierkonzertes in e-Moll setzte er ihr ein heimliches Denkmal. Seinem Jugendfreund Tytus Wojciechowski schrieb er: „Besitze ich doch – vielleicht zu meinem Unglück, schon mein Ideal, dem ich, ohne mit ihm zu sprechen, bereits ein halbes Jahr treu diene, von dem ich träume, zu dessen Andenken ich das Adagio zu meinem neuen Konzerte komponiert habe“. Es muss ein besonderer Moment für Chopin gewesen sein, als Konstancja Gladkowska am 11. Oktober 1830 bei der Uraufführung seines ersten Klavierkonzertes zuhörte.

Wir freuen uns, erneut Lars Vogt in einer Doppelfunktion als Solist und Dirigent begrüßen zu dürfen. Für ihn ist Chopin, „sich in den Sog dieser Musik voll reinzugeben, durchaus auch darin zu zerfließen, dieses Gefühl ganz zuzulassen“.

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