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Spielplan und Online-Tickets

Freitag
28
September

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

01. Symphoniekonzert "Bernstein.Gershwin.Gruber"

HK Gruber:  Charivari – Ein österreichisches Journal für Orchester
George Gershwin: Concerto in F für Klavier und Orchester
Leonard Bernstein: On the Waterfront, Symphonische Suite
Leonard Bernstein: Ouvertüre zu Candide

 

Frank Dupree, Klavier
Hermann Bäumer, Dirigent

Der deutsche Pianist Frank Dupree sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle bei den führenden Musikern seiner Generation spielen wiAcht Oskars und vier Golden Globes gewann Elia Kazans Film On the Waterfront aus dem Jahre 1954 und machte den jungen Marlon Brando über Nacht weltberühmt. Er handelt von den wirtschaftlichen und sozialen Kämpfen der New Yorker Hafenarbeiter, die unter der Diktatur gewalttätiger Gewerkschaftsführer  schrieb eine melodienreiche und rhythmisch geladene Filmmusik dazu, die er noch vor Fertigstellung des Films in eine fünfteilige symphonische Suite umwandelte – ein Abbild über das Leben und die  Liebe in New York.

„Die Geschichte vom unehelichen Candide, der voller Optimismus die ‚beste aller möglichen Welten’ (Gottfried Wilhelm von Leibniz) bereist, dabei aber von einer Katastrophe in die andere schlittert, entwickelt nicht nur bei Voltaire viel absurde Komik, auch Bernsteins Musik ist energiegeladen und humorvoll. Die Patchwork-Ouvertüre, in der sich die wichtigsten Themen der Oper tummeln, hat Tempo und Witz“, so beschreibt Loriot in seinem kleinen Opernführer Leonard Bernsteins Musical und dessen Ouvertüre zu Candide. Die mitreißende Ouvertüre gehört seither zu einem seiner bekanntesten und beliebtesten Werke. Den ursprünglich geplanten Titel New York Concerto ließ George Gershwin wieder fallen. So sehr sich auch die Atmosphäre der Stadt in diesem Werk wiederspiegelt – diesmal wollte er sich in der Carnegie Hall, der Konzertstätte des klassischen Repertoires, als Komponist Anerkennung verschaffen und nannte es schlicht Concerto in F für Klavier und Orchester. Mit seiner unkonventionellen, rhythmischen und melodischen Kunstfertigkeit gelingt ihm hier die Verschmelzung verschiedener musikalischer Welten.

„1979 wurde ich gebeten, sehr kurzfristig eine Filmmusik für den ORF zu schreiben. Die einzigen Forderungen waren schnelle Tempi und ein extravagant wienerischer Charakter. Ohne zu überlegen, denn da war keine Zeit für Grübeleien, borgte ich mir das Grundmotiv aus dem berühmten Perpetuum Mobile von Johann Strauß, veränderte es ein wenig und verwendete es als Zündschlüssel für verschiedene Arten halbautomatisierter Mechanismen.“ HK Gruber hat mit seinem elfminütigen Werk Charivari eine sehr freche und virtuose Komposition für Orchester geschrieben, die jedem Zuhörer ein wahres Vergnügen bereiten wird.

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