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Spielplan und Online-Tickets

Samstag
20
Oktober

19:30 Uhr
St. Michaeliskirche Hof

02. Symphoniekonzert "Französische Impressionen"

Henri Duparc: Lénore Poème symphonique
Claude Debussy: Danses sacrée et profane für Harfe und Streichorchester
Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 Orgelsymphonie

 

Magdalena Hoffmann, Harfe
Georg Stanek, Orgel
Johannes Klumpp, Dirigent

Magdalena Hoffmann war Stipendiatin verschiedener Förderwerke und gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, zuletzt zwei Sonderpreise beim Internationalen ARD-Wettbewerb München 2016.

„Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte.“ Camille Saint-Saëns war sich der Bedeutung seiner im Jahre 1885 komponierten 3. Symphonie, der Orgelsymphonie, wohl bewusst. Obwohl er bis 1921 lebte, sollten keine weiteren Symphonien folgen. Wenn auch die Beteiligung der Orgel im Orchester kein Novum darstellte, so eröffnete Saint- Saëns damit eine neue, ungewohnte Klangwelt, die heute noch beeindruckt. Mit ihrer musikalischen Vielfarbigkeit und ihrem hymnischen Finale schafft die Orgelsymphonie eine geradezu überwältigende musikalische Atmosphäre.

Kaum ein anderer Komponist hat mi einem so kleinen CEuvre Eingang in die Musikgeschichte gefunden. Nur 14 Lieder und seine symphonischen Dichtungen Lénore und Aux étoiles sind vom französischen Komponisten Henri Duparc erhalten geblieben. Die übrigen Kompositionen hat er, von seinem Perfektionismus getrieben, ausnahmslos vernichtet. In mitreißenden, wie auch gefühlvollen Klangfarben zeichnet Duparc die Szenerie der gleichnamigen Ballade von Gottfried August Bürger nach. Die junge Braut Lénore beklagt den Tod ihres Verlobten, bis sie letzten Endes nach einem gespenstischen Traumritt selbst von den Lebenden scheidet.

Im Jahre 1904 erhielt Claude Debussy einen außergewöhnlichen Kompositionsauftrag. Um den Verkauf der neu entwickelten chromatischen Harfe aus dem Hause Pleyel anzukurbeln, beauftragte die Instrumentenbaufirma Debussy, ein Werk für eben dieses Instrument zu schreiben. Eine klingende Marketingmaßnahme war geboren und mit ihrdie Dance sacrée et profane. Der geistlich Danse sacrée ist ein altertümlicher Schreittanz, der attacca in den weltlichen Danse profane, einen beschwingten Tanz, übergeht. Während die chromatische Harfe schnell wieder vom Markt verschwand, klingen Debussys wunderschöne Danses in ihrer Originalität bis heute nach.

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