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Spielplan und Online-Tickets

Mittwoch
21
November

20:00 Uhr
Max-Reger-Halle, Weiden

Chorkonzert

Singing Witt

Leitung Stefanie Zühlke-Schmidt

Freitag
30
November

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

04. Symphoniekonzert "Märchenhaft melodisch"

Alexander Borodin: Polowetzer Tänze aus Fürst Igor
Richard Strauss: Duett Concertino F-Dur für Klarinette und Fagott mit Streichorchester
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64

 

Thomas Faltlhauser, Klarinette
Tonko Huljev, Fagott
Elias Grandy, Dirigent

 

 

Nach Stationen bei der Sommerakademie des Bayerischen Rundfunks des Schleswig Holstein Musikfestivals und dem Jugendorchester der Europäischen Union kam Thomas Faltlhauser als Soloklarinettist zu den Hofer Symphonikern. Tonko Huljev gewann mehrere Wettbewerbe und spielte unter großen Dirigenten wie Mariss Jansons, Zubin Mehta und Jonathan Nott. Nach zwei Spielzeiten als Akademist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks wurde er 2011 Solofagottist der Hofer Symphoniker. Beide Solisten sind Mitglied im Atrium Quintett der Hofer Symphoniker.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere schrieb Peter I. Tschaikowsky seine 5. Symphonie. Im Juni 1988, von einer erfolgreichen Konzertreise zurückgekehrt, wurde Tschaikowsky trotz allem von starkem Selbstzweifel geplagt. In dieser Lebensphase schrieb er an seine Wohltäterin Nadeshda von Meck „Ich will nun intensiv arbeiten, denn ich will nicht nur Anderen, sondern auch mir selbst beweisen, daß ich noch nicht ausgespielt habe. Ich habe oft Zweifel an mir selbst und frage mich: ist nicht die Zeit gekommen, aufzuhören, habe ich nicht meine Erfindungskraft überspannt?“ Geprägt von Tschaikowskys brillanter Melodienfülle und dem romantischen Geist der Epoche gibt die Symphonie ein berührendes Selbstbild ab. Bis heute gehört sie zu den beliebtesten Kompositionen Tschaikowskys.

Dass Alexander Borodin hauptberuflich als renommierter Chemiker tätig war und die „Aldolreaktion“ mitentwickelt hat, ist den wenigsten bekannt. Für ihn war das Komponieren „Ruhe, Spaß, eine Laune, die mich von meinen offiziellen Pflichtenals Professor, Wissenschaftler ablenkt“. Mit seiner Oper Fürst Igor komponierte der „Teilzeitkomponist“ eine der wichtigsten russischen Opern und ging damit in die Musikgeschichte ein. Bereits zu Lebzeiten Borodins verarbeitete er die berühmten Polowetzer Tänze aus dem 2. Akt zu einer reinen Orchesterfassung. Mit seinen exotisch gefärbten Orchesterklängen und den rhythmischen Tanzpassagen haben sich die Polowetzer Tänze einen festen Platz in vielen Konzertprogrammen gesichert.

Keine Adventszeit ohne Märchen! So ließ sich angeblich Richard Strauss im Jahre 1947 durch das französische Volksmärchen „Die Schöne und das Biest“ zu seinemDuett Concertino für Klarinette und Fagott inspirieren – die Klarinette als „die schöne Prinzessin“ und das Fagott als „das Biest“. Die schöne Prinzessin verliebt sich in einen Bären, der sich durch die Liebe zu ihr und das gemeinsame Tanzen in einen Prinzen verwandelt. In einem abwechslungsreichen und reizvollen Zwiegespräch feiert der Komponist die beiden Soloinstrumente. Ein liebenswürdiges Spätwerk von Richard Strauss!

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