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Veranstaltungen 2016/17

Mittwoch
22
Februar

19:30 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

Kammerkonzert "Die Vielfalt der Musik"

„Wird [...] ausdrücklich für die Kammer gesetzet: so pfleget dieser Kammerstyl so wohl vom Kirchen= als vom Theatralstyle unterschieden zu werden. Der Unterschied besteht darinne, daß der Kammerstyl mehr Lebhaftigkeit und Freyheit der Gedanken erfodert, als der Kirchenstyl; und weil keine Action dabey statt findet, mehr Ausarbeitung und Kunst erlaubet, als der Theatralstyl.“
Johann Joachim Quantz 1752

Kommen Sie mit auf diese von „Lebhaftigkeit und Freyheit der Gedanken“ geprägte Reise und erleben Sie die Musiker der Hofer Symphoniker in unterschiedlichen kammermusikalischen Ensembles.



Eine Zeitreise durch die Musikgeschichte, ein Kaleidoskop der verschiedenen Epochen vom Barock bis zur Gegenwart – dies verspricht das Kammerkonzert der Hofer Symphoniker in dieser Spielzeit. Vivaldi, Mozart, Tschaikowsky, Schönberg, Boulez ... Die Vielfalt der abendländischen Kammermusik ist überwältigend und wird zum Programm.

 

 



Details

Sonntag
12
März

09:30 Uhr
St. Michaeliskirche Hof

Kantatengottesdienst

Johann Sebastian Bach
Nach dir, Herr, verlanget mich BWV 150

N. N., Solisten
St. Michaeliskantorei Hof
Georg Stanek
, Leitung

Donnerstag
16
März

19:30 Uhr
Rosenthal-Theater, Selb

Symphoniekonzert Selb

Ohrenkino
- ein neuer Mix der größten und schönsten Filmklassiker

Russell Harris, Dirigent und Moderation

 

Freitag
24
März

19:30 Uhr
Freiheitshalle Hof, Festsaal

07. Symphoniekonzert "Ein Amerikaner in Paris"

George Gershwin
Ein Amerikaner in Paris
Alexandre Tansman
Symphonie Nr. 3 (Symphonie concertante) für Violine, Viola, Violoncello,
Klavier und Orchester
Leonard Bernstein
Divertimento für Orchester
Maurice Ravel
La Valse
 

Fauré Quartett, Klavierquartett
Daniel Klajner, Dirigent

         

Divertire (ital.) – unterhalten; der Titel Divertimento für Orchester ist von Leonard Bernstein brillant umgesetzt. Bernstein gelingt eine amüsante und raffinierte Komposition, die er 1980 dem Boston Symphony Orchestra zum 100-jährigen Jubiläum widmete. Die acht Sätze mit Samba, Blues und Walzer sind kunstfertig verpackt, und mit viel Witz scheint sich der Komponist hier und da an Musik zu erinnern, die er kennen und lieben gelernt hat.

„Eine Art Apotheose auf den Wiener Walzer …, mit dem sich in meinem Geist die Vorstellung eines phantastischen und unentrinnbaren Wirbelns verbindet“, so beschrieb Maurice Ravel seine symphonische Dichtung La Valse. Anfangs zu Ehren Wiens und des Wiener Walzers gedacht, schrieb Ravel im Jahr 1920 unter dem Eindruck der Grausamkeiten des Ersten Weltkrieges einen Walzer, der nur als Apotheose im Angesicht der Zerstörung zu deuten ist. Impressionistische Klangfarben und verschobene Rhythmen ironisieren die einstige Walzerseligkeit und zeigen den Zerfall der alten Ordnung und den Zusammenbruch der Donaumonarchie.

1919 verließ der 22-jährige Alexandre Tansman seine Heimat Polen und emigrierte nach Paris. In der französischen Metropole angekommen, tauchte er sogleich in die Künstlerszene ein und freundete sich mit Maurice Ravel an. Dank Ravel, der Tansmans kompositorisches Potenzial erkannte und ihn lebenslang unterstützte, lernte er infolge Komponisten wie Francis Poulenc, Sergej Prokofieff und auf einer USA-Tournee George Gershwin kennen. Tansman und Gershwin freundeten sich an, und wenige Monate später kam Gershwin zu Besuch nach Paris. Dieser Aufenthalt inspirierte George Gershwin zu einem seiner schönsten Werke. „Es ist meine Absicht, die Eindrücke eines amerikanischen Reisenden wiederzugeben, der durch Paris schlendert, der auf den Straßenlärm hört und die französische Atmosphäre in sich aufnimmt.“ Ein Amerikaner in Paris verbindet Ragtime, Blues und Charleston auf einzigartige Weise mit der französischen Klangsprache, eine Verbindung, die das Publikum wenige Jahre zuvor schon an der Rhapsody in Blue begeistert hat. Tansman spazierte gemeinsam mit Gershwin durch Paris, lauschte den Autohupen auf den Boulevards, der Musik in den gemütlichen Straßencafés und half ihm bei der Orchestrierung der symphonischen Dichtung. Im Jahr 1931 fand dieser französische Esprit und das unverwechselbare „amerikanische“ Kolorit Einzug in Tansmans 3. Symphonie. Farbige Instrumentation, kombiniert mit den neuesten Kompositionstechniken und seiner großen Schöpfungskraft, formt die Symphonie concertante zu einem originellen Meisterwerk. Die deutsche Erstaufführung hat 2008 das entdeckungsfreudige Fauré Quartett gespielt.

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Sonntag
02
April

19:00 Uhr
N. N.

Konzert mit dem Philharmonischen Chor Bayreuth

N. N., Solisten
Philharmonischer Chor Bayreuth
Torsten Petzold,
Dirigent

Freitag
07
April

19:30 Uhr
Freiheitshalle Hof, Festsaal

08. Symphoniekonzert "Geistreich. Mutig. Romantisch"

Ernst von Dohnányi
Symphonische Minuten op. 36
Dmitrij Schostakowitsch
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107
Johannes Brahms
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Andrei Ioniță, Violoncello
Hermann Bäumer, Dirigent

         

Der berühmte Widerstandskämpfer Hans von Dohnányi sowie seine Söhne Christoph von Dohnányi, bekannter Dirigent, und Klaus von Dohnányi, u. a. 1. Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, mögen vielen ein Begriff sein. Dass aber Hans von Dohnányi der Sohn des ungarischen Komponisten Ernst von Dohnányi war, wird weniger bekannt sein. Schon im Alter von 15 Jahren wurde er von Johannes Brahms entdeckt und erhielt fortan entscheidende Impulse. Dohnányis Kompositionsstil ist im Gegensatz zu seinem Jugendfreund Béla Bartók sehr traditionell. Seine Kompositionstechnik orientiert sich klar an den stilistischen Standards, ist in Harmonik und Instrumentation jedoch sehr einfallsreich. Seine im Jahr 1933 komponierten Symphonischen Minuten sind fünf effektvoll instrumentierte Miniaturen für ein großes Orchester − erfrischend unkonventionell!

„Der erste Impuls kam, als ich Sergej Prokofieffs symphonisches Konzert für Violoncello und Orchester hörte, das mich enorm interessierte und in mir den Wunsch weckte, mich ebenfalls auf diesem Gebiet zu versuchen“, so Dmitrij Schostakowitsch über die Entstehung seines ersten Konzertes für Violoncello und Orchester. Das Werk schrieb und widmete er seinem Freund, dem genialen Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, und schöpft darin die vielfältigsten Klangqualitäten, Spieltechniken und den phänomenalen Tonumfang des Violoncellos aus. Das viersätzige Werk lebt von seinen Kontrasten zwischen sarkastischem, lebhaften Humor und nachdenklicher Expressivität und gehört zu den beliebtesten Cellokonzerten des 20. Jahrhunderts.

Die Sommerurlaube scheinen Johannes Brahms Zeit seines Lebens musikalisch motiviert zu haben. So beendete er die Komposition seiner ersten Symphonie im Sommer 1874 in Saßnitz/Rügen, seine zweite folgte 1877 im Sommerquartier am Wörthersee, seine dritte entstand im Sommer 1883 im Kurbad Wiesbaden und die vierte 1885 in Mürzzuschlag in der Steiermark. In diesen Sommermonaten genoss er die Stille und die Naturverbundenheit sowie die Geselligkeit nach getaner Arbeit. Seine ausgedehnten „Morgenspaziergänge“ auf den Neroberg, die geselligen Abende bei der befreundeten Familie Beckerath und das gemeinsame Musizieren mit der „reizenden“ Sängerin Hermine Spies beflügelten ihn im Sommer 1883 zur Komposition seiner dritten Symphonie. So betont Antonín Dvořák noch vor der Uraufführung der Symphonie bewundernd dem Verleger Fritz Simrock: „Es ist eine Stimmung darin, wie man sie bei Brahms nicht oft findet! Welch herrliche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf. Denken Sie an meine Worte, und wenn Sie die Symphonie hören, werden Sie sagen, dass ich gut gehört habe.“

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Online-Tickets

Freitag
14
April

17:00 Uhr
St. Michaeliskirche, Hof

Kirchenkonzert Hof

Carl Heinrich Graun
Der Tod Jesu, Passionsoratorium für vier Solostimmen, Chor und Orchester

N. N., Solisten
St. Michaeliskantorei Hof
Georg Stanek
, Leitung

Donnerstag
04
Mai

18:00 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

Finale I des 6. Internationalen Violinwettbewerbs Henri Marteau

Seien Sie dabei und stimmen Sie über den Publikumspreis ab.
Der Eintritt ist frei.

Preisträger/innen des Wettbewerbs
N. N.
, Dirigent

Freitag
05
Mai

18:00 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

Finale II des 6. Internationalen Violinwettbewerbs Henri Marteau

Seien Sie dabei und stimmen Sie über den Publikumspreis ab.
Der Eintritt ist frei.

Preisträger/innen des Wettbewerbs

N. N.
, Dirigent

Samstag
06
Mai

19:30 Uhr
Festsaal, Freiheitshalle Hof

Galakonzert des 6. Internationalen Violinwettbewerbs Henri Marteau

Preisträger/innen des Wettbewerbs
N. N.
, Dirigent

Freitag
19
Mai

19:30 Uhr
Freiheitshalle Hof, Festsaal

09. Symphoniekonzert "Femme fatale"

Richard Strauss
Tanz der sieben Schleier aus der Oper Salome op. 54
Georges Bizet
Carmen-Suiten Nr. 1 und Nr. 2 (Auszüge)
Nikolaj Rimsky-Korsakow
Scheherazade, Symphonische Suite op. 35
nach Tausendundeiner Nacht

 

Hofer Symphoniker
Daniel Klajner
, Dirigent

Sie ist anziehend, sie ist unwiderstehlich, und immer befördert sie ihre männlichen Opfer ins Verderben. Die Rede ist von der Femme fatale. In der Mythologie, der Kunst und der Literatur vertreten, stehen dabei immer die Verführungskünste der Femme fatale im Zentrum des Geschehens. In diesem Symphoniekonzert stellen wir Ihnen drei Beispiele vor. Salome, das Urbild der Femme fatale, die durch ihre Grausamkeit den Tod Johannes’ verschuldet. Die emanzipierte Zigeunerin Carmen, die mit ihrer erotischen Anziehungskraft den Soldaten Don José zum Verbrecher macht. Und nicht zuletzt Scheherazade, die mit List, Reiz und Phantasie nicht nur ihren Kopf rettet, sondern auch die Liebe des Sultans gewinnt.

Nachdem Richard Strauss 1903 Oscar Wildes skandalumwitterte Salome im Theater erlebt hatte, wählte er den Text als Grundlage für die gleichnamige Oper aus. Strauss erschafft einen Operneinakter, der 1904 die Musikwelt begeistert. Salome, die den Propheten Jochanaan begehrte und von ihm verschmäht wurde, erpresst im Tanz der sieben Schleier bei ihrem Stiefvater Herodes die Erfüllung ihres Verlangens. Sie fordert den Kopf des Jochanaan in einer Silberschüssel, um sodann die Lippen des Enthaupteten zu küssen. Erst 1905 ergänzte Strauss den Tanz der sieben Schleier, eine rein orchestrale Musiknummer, die sich schnell im Konzertsaal etablierte. Eine rauschhafte und liebestrunkene Musik, die in knapp zehn Minuten die Gipfel und Abgründe menschlicher Leidenschaften offenbart.

Georges Bizets Carmen, nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée, ist die beliebteste Oper der Welt. Carmen, die exotische und selbstbewusste Zigeunerin, lebt und liebt ihr Leben frei von Konventionen und preist in der berühmten Habanera die freie und selbstbestimmte Liebe an. Der ihren Reizen verfallene Don José kann mit ihrem liberalen Umgang nicht umgehen und bringt sie, von maßloser Eifersucht getrieben, um. An diesem Konzertabend hören Sie Ausschnitte aus den Carmen-Suiten, die erst nach dem Tod Bizets aus den schönsten Orchesterstücken (u. a. auch die konzertante Habanera der Oper) zusammengestellt wurden.

Tausendundeine Nacht, ein Klassiker der Weltliteratur, dem wir u. a. die Märchen Aladin und die Wunderlampe und Ali Baba und die 40 Räuber zu verdanken haben, wurde von Nikolaj Rimsky-Korsakow in seiner Komposition Scheherazade vertont. Die Prinzessin Scheherazade sieht im Erzählen der Märchen ihre einzige Möglichkeit, der drohenden Hinrichtung durch den Sultan Schach-Riar zu entgehen. Durch Scheherazades geschickt ineinander geflochtene Märchen vermag sie den Sultan so zu verzaubern und in ihren Bann zu ziehen, dass er die Hinrichtung von Tag zu Tag hinausschiebt und sie zum Schluss durch seine starke Zuneigung am Leben lässt. „Auf der Grundlage der völlig freien Behandlung des musikalischen Materials wollte ich eine viersätzige Orchestersuite schaffen, die einerseits durch Themen und Motive innerlich geschlossen ist und andererseits gleichsam eine kaleidoskopartige Folge von Märchenbildern orientalischen Gepräges bietet“, so der Komponist selber über sein bei weitem populärstes Orchesterwerk.

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Online-Tickets

Donnerstag
01
Juni

19:30 Uhr
Rosenthal-Theater Selb

Symphoniekonzert Selb

Janina Ruh, Violoncello und Sopran
Arn Goerke
, Dirigent

Samstag
03
Juni

19:00 Uhr
Theater, Freiheitshalle, Freigelände

Eröffnung der 12. Hofer Kulturnacht

Hofer Symphoniker
Arn Goerke
, Dirigent

Samstag
24
Juni

19:30 Uhr
St. Michaeliskirche, Hof

10. Symphoniekonzert "Grosse Meister"

Johann Sebastian Bach
Magnificat D-Dur für vier Solostimmen, Chor und Orchester BWV 243
Wolfgang Amadeus Mozart
Messe c-Moll für vier Solostimmen, Chor und Orchester KV 427

Susanne Bernhard, Sopran
Anke Vondung, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor
Tareq Nazmi, Bass
Chorgemeinschaft Neubeuern
Enoch zu Guttenberg, Dirigent



Das Magnificat komponierte Johann Sebastian Bach im ersten Jahr seiner Leipziger Amtszeit und damit in seiner neuen Lebensstellung als Thomaskantor, die er von 1723 bis 1750 innehatte. Nach der kleinen Residenz Köthen konnte er in Leipzig die führende Position im Musikleben einer großen und wirtschaftlich florierenden Universitäts- und Handelsstadt einnehmen. Als Komponist konzentrierte sich Bach in den ersten Leipziger Jahren so intensiv wie in keiner anderen Lebensphase auf Kirchenmusik. Es entstanden neben dem Magnificat und unzähligen Kirchenkantaten unter anderem die Johannes- und die Matthäus-Passion.

Seine Uraufführung erlebte das Magnificat, das den lateinischen Lobgesang Marias vertont, am 2. Juli 1723 in Leipzig zum Fest Mariae Heimsuchung. Bach erweiterte das Werk zu Weihnachten des Jahres um vier Einlagesätze über Weihnachtstexte und leitete Aufführungen in der Leipziger Nikolaikirche und der Thomaskirche. Soweit stand das Werk in einer Fassung in Es-Dur. Die heute bekanntere D-Dur-Fassung schuf Bach erst in den 1730er Jahren. Das großbesetzte, 12-sätzige, strahlend heitere Werk diente Bach als wichtige Vorstudie für seine späteren kirchenmusikalischen Großwerke.

Nachdem Wolfgang Amadeus Mozart 1781 als freischaffender Komponist nach Wien gezogen war, begann die Lebensdekade, in der er seine wichtigsten Werke schuf: die großen Opern, die virtuosen Klavierkonzerte, die letzten Symphonien, die Motette Ave verum corpus, das Requiem und viele mehr. Die Messe c-Moll entstand dabei ziemlich zu Beginn seiner Wiener Jahre im Herbst bis Winter 1782/1783. Obwohl Mozart das Werk nicht vollendete, handelt es sich um seine umfangreichste Messvertonung.

Der Anlass für die Komposition liegt im Dunkeln. Gesichert ist, dass Mozart und Constanze Weber am 4. August 1782 heirateten und die erste Zeit bei Mozart auch von tiefen religiösen Gefühlen begleitet war. Teile der Messe wurden vermutlich Ende Oktober 1783 in Salzburg unter Mitwirkung der ganzen Hofmusik und Constanzes als Sopranistin aufgeführt. In der großangelegten Komposition mit ihren gewaltigen Chören und traumhaften Solo-Abschnitten tritt Mozarts intensive Beschäftigung mit dem Barock zutage, mit den Oratorien Händels und den Fugenkompositionen Bachs.

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Online-Tickets

Freitag
07
Juli

19:30 Uhr
Freiheitshalle Hof, Festsaal

11. Symphoniekonzert "Per aspera ad astra"

Joseph Haydn
Symphonie Nr. 94 G-Dur "Mit dem Paukenschlag"
Johann Nepomuk Hummel
Introduktion, Thema und Variationen für Oboe und Orchester op. 102
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67

 

Albrecht Mayer, Oboe und Dirigent

Noch ist der grandiose Konzertabend mit dem Oboisten Albrecht Mayer in bester Erinnerung. Der dreifache Echo-Preisträger konnte erneut gewonnen werden und präsentiert sich in diesem Konzert in Doppelfunktion, als Solist mit seiner Oboe und als Dirigent.

Mit Johann Nepomuk Hummels Introduktion, Thema und Variationen für Oboe und Orchester wird Albrecht Mayer ein charmantes Variationswerk vorstellen. Nach einer melodiösen Introduktion erklingt ein keck-liebliches Thema, das in vier virtuosen Variationen verarbeitet wird. Ein Werk mit einer gelungenen Mischung inspirierter und brillanter Kunstfertigkeit.

Den Höhepunkt seines symphonischen Schaffens erreichte Joseph Haydn mit seinen letzten zwölf Symphonien, den Londoner Symphonien. Fast drei Jahrzehnte im Dienst der Fürsten Esterházy lagen hinter ihm, als der 59-jährige Haydn nach London aufbrach und mit Unterstützung des Konzertunternehmers Johann Peter Salomon seinen internationalen Ruhm ausbaute. Die populärste Londoner Symphonie ist seine Symphonie „Mit dem Paukenschlag“. Der Anekdote zufolge setzte Haydn den überraschenden Paukenschlag in den zweiten Satz, um gewisse Leute im Publikum, die die langsamen Sätze zum Schlummern nutzten, so unsanft als möglich zu wecken.

Ta-ta-ta-taaa, das kurze und plakative Motiv gleich zu Beginn der 5. Symphonie von Ludwig van Beethoven wurde zum Markenzeichen des Komponisten. „So pocht das Schicksal an die Pforte“, soll die legendäre Aussage Beethovens über das berühmte Klopfmotiv sein, die der Symphonie auch den Beinamen „Schicksalssymphonie“ beschert hat. Bis heute kann sich kaum jemand der beschwörenden Wirkung entziehen. Vom düsteren, pochenden c-Moll des Anfangs zum strahlenden, sieghaften C-Dur des Finales nimmt die Symphonie eine atemberaubende Entwicklung durch die Nacht zum Licht, per aspera ad astra!

Details

Online-Tickets

Mittwoch
12
Juli

18:00 Uhr
Großes Haus, Freiheitshalle Hof

Umrahmung der Eröffnungsfeier der 6. Special Olympics Landesspiele Bayern 2017

Hofer Symphoniker
Arn Goerke
, Dirigent


Donnerstag
27
Juli

19:00 Uhr
Rathaushof, Schwarzenbach an der Saale

Open Air "Klassik an der Saale"

Hofer Symphoniker
N. N.
, Dirigent