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Veranstaltungen 2017/18

Donnerstag
20
Dezember

18:00 Uhr
Hof, Karolinenstr. 19, Haus der Musik (Saal)

Oh du fröhliche Cellozeit

Weihnachtsvorspiel der Celloklasse Friederike Wilckens


Am Donnerstag, 20. Dezember, um 18:00 Uhr lädt die Celloklasse Friederike Wilckens zu ihrem Weihnachtsvorspiel ein.

Neben den bekannten traditionellen Weihnachtsliedern erklingen auch klassische Werke u. a. von Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach, Jean-Baptiste Bréval, Antonio Vivaldi, Benedetto Marcello, David Popper. Einige Schülerinnen und Schüler stellen zudem Teile ihres "Jugend musiziert"-Programmes vor.

Versüßt wird die musikalische Weihnachtsfeier mit selbstgebackenen Plätzchen.


Freitag
21
Dezember

20:00 Uhr
Dr.-Stammberger-Halle, Kulmbach

Symphoniekonzert

Weihnachtskonzert

Leitung Ljubka Biagioni

Donnerstag
03
Januar

19:30 Uhr
Rosenthal-Theater, Selb

Neujahrskonzert 2019 "Happy New Year-Das Beste zum Neuen Jahr!"

Programm siehe 10.01.19

Freitag
04
Januar

20:00 Uhr
Dr.-Stammberger-Halle, Kulmbach

Neujahrskonzert 2019 "Happy New Year-Das Beste zum Neuen Jahr!"

 

Programm siehe 10.01.19

 

 

Details

Sonntag
06
Januar

17:00 Uhr
Großes Haus, Freiheitshalle Hof

Neujahrskonzert 2019 "Happy New Year-Das Beste zum Neuen Jahr"

Programm siehe 10.01.19

Donnerstag
10
Januar

19:30 Uhr
Heinrich-Lades-Halle, Erlangen

Neujahrskonzsert 2019 "Happy New Year-Das Beste zum Neuen Jahr!"

Das Last Night of the Proms Concert in der Albert Hall in London wird vielen ein Begriff sein. Jedes Jahr zieht das Abschlusskonzert der BBC Promenadenkonzerte ein großes und enthusiastisches Publikum an, das ermuntert wird, mitzusingen. Für unser Happy New Year–das Beste zum neuen Jahr, dem ganz persönlichen Hofer Promenadenkonzert, haben wir uns einen waschechten Briten eingeladen. Freuen Sie sich auf den charismatischen Dirigenten, Russell N. Harris, in dessen Händen nicht nur der Taktstock, sondern auch das Mikrofon bestens aufgehoben sind.
Lassen Sie sich faszinieren von den beiden wunderbaren Stimmen, Tenor Randall Bills und Bariton Richard Morrison. Ein buntes Programm mit Werken von Giacomo Puccini, Gioachino Rossini, Andrew Lloyd Webber, John Williams u.v.a. werden für das nötige Gänsehautfeeling sorgen!

Randall Bills, Tenor
Richard Morrison, Bariton
Russell Harris, Dirigent

Das Last Night of the Proms Concert in der Albert Hall in London wird vielen ein Begriff sein. Jedes Jahr zieht das Abschlusskonzert der BBC Promenadenkonzerte ein großes und enthusiastisches Publikum an, das ermuntert wird, mitzusingen. Für unser Happy New Year–das Beste zum neuen Jahr, dem ganz persönlichen Hofer Promenadenkonzert, haben wir uns einen waschechten Briten eingeladen. Freuen Sie sich auf den charismatischen Dirigenten, Russell N. Harris, in dessen Händen nicht nur der Taktstock, sondern auch das Mikrofon bestens aufgehoben sind. Lassen Sie sich faszinieren von den beiden wunderbaren Stimmen, Tenor Randall Bills und Bariton Richard Morrison. Ein buntes Programm mit Werken von Giacomo Puccini, Gioachino Rossini, Andrew Lloyd Webber, John Williams u.v.a. werden für das nötige Gänsehautfeeling sorgen!

Details

Freitag
01
Februar

-03.02.

Rehau

56. Regionalwettbewerb Hochfranken "Jugend musiziert" 2019 in Rehau


Der 56. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ für die Region Hochfranken, organisiert vom Regionalausschuss Hochfranken mit der 1. Vorsitzenden Monika Mayrock in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Bildungsunternehmen Hofer Symphoniker, findet vom 1. bis 3. Februar 2019 in Rehau statt.

https://www.jugend-musiziert.org/ausschreibung.html

Anmeldungen nur noch online möglich.
Anmeldeschluss ist der 15. November 2018!

https://www.jugend-musiziert.org/ausschreibung/anmeldung.html

Nähere Informationen folgen!

Freitag
01
Februar

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

05. Symphoniekonzert "Wahrhaftige Musik"

Galina Ustvolskaja: Symphonisches Poem Nr. 2 für Orchester
Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 12 d-Moll op. 112

 

Anna Vinnitskaya, Klavier
Hermann Bäumer, Dirigent

Rotziges Tastenviech, kecker Kuckuck, samtpfötige Löwenkönigin von diamantener Kraft – eine sagenhafte Klaviermenagerie scheint das zu sein, die der Kritikerchor so vielstimmig besingt. Doch sie beherbergt nur ein einziges animal musicum, ein pianistisches Fabelwesen: Anna Vinnitskaya. Angriffslustig, swingend, dezent, barbarisch, cool sind einige der Attribute, die die Presse ihr zuschreibt. Wer diese exzellente, fantasievolle, empfindsame Musikerin im Konzert erlebt, dem springen und klingen die Assoziationen.

In der Nacht zum 7. November 1917 gab der Panzerkreuzer Aurora das Zeichen zum Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg. Was darauf folgte, ist heute allgemein als Oktoberrevolution bekannt. Mit seiner 12. Symphonie „Das Jahr 1917“ setzte Dmitrij Schostakowitsch im Jahr 1961 der Oktoberrevolution ein musikalisches Denkmal und widmete es „Zur Erinnerung an Wladimir Iljitsch Lenin“. Sehr zur Freude der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) liegt das Revolutionäre maßgeblich im Sujet und nicht in der musikalischen Sprache. Kontrovers wurde diese Symphonie eingeordnet – die einen sahen in ihrer prinzipiellen Schlichtheit eine Anbiederung an die Staatsmacht, andere eher versteckte Kritik an selbiger. Vermutlich fand der berühmte Cellist Mstislaw Rostropowitsch die richtige Antwort darauf, der meinte, Schostakowitsch hat „eine Lenin gewidmete Symphonie geschrieben und eine, die den Titel trägt Das Jahr 1905. Allein sein Gewissen ließ es nicht zu, diese Werke so gut zu schreiben, dass sie in die Geschichte eingehen.“

„Ich bin überzeugt, dass die Musik von Galina Ustvolskaja weltweite Anerkennung finden wird bei allen, die der Wahrhaftigkeit in der Musik entscheidende Bedeutung beimessen.“ Solch lobende Worte äußerte Dmitrij Schostakowitsch über seine Schülerin und behielt Recht damit. Spät, aber nachhaltig wurde der russischen Komponistin Galina Ustvolskaja der Heidelberger Künstlerinnenpreis verliehen. Sie war Einzelgängerin bzw. Einzelkämpferin – so gut wie nie erschien die im Jahre 2006 verstorbene Komponistin in der Öffentlichkeit. Und auch von einer Analyse ihrer Musik, wünschte sie, möge man Abstand nehmen. Ihre Musik, in der Leiden und Leidenschaft vereinigt sind, ist Botschaft genug.

„Ich werde keine Note ändern“. So die Reaktion von Peter I. Tschaikowsky gegenüber dem Pianisten Nikolaj Rubinstein, nachdem dieser sein 1. Konzert für Klavier für unspielbar erklärte und eine gründliche Überarbeitung gefordert hatte. Diese schroffe Ablehnung setzte Tschaikowsky so zu, dass er kurzerhand den Widmungsträger Rubinstein durch Hans von Bülow ersetzte. „Die Ideen sind so originell, so edel, so kraftvoll, die Details, welche trotz ihrer großen Menge der Klarheit und Einigkeit des Ganzen nicht schaden, so interessant. Die Form ist so vollendet, so reif, so stilvoll.“ So schwärmte von Bülow über das Meisterwerk und verhalf Tschaikowsky bei seinen Konzerten in Amerika und Deutschland zu großer Popularität.

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Online-Tickets

Samstag
16
Februar

19:30 Uhr
Großes Haus, Freiheitshalle Hof

Let it Beat "Hofer Symphoniker Show mit Gery + Band"

Wer kennt ihn nicht, den Song der Beatles, der 1969 nicht nur ein Filmtitel, sondern auch ein Welthit wurde. Nun wird aus „Let it be“: „Let it be(at) – die Hofer Symphoniker Show“. Der Entertainer, Musiker und Radiomoderator Gery Gerspitzer und die Hofer Symphoniker präsentieren die Show des Jahres. Ein fulminantes Musikspektakel aus mit Klassik verfeinerten Beatles-Hits, dem Charme von Rock‘n‘ Roll und musikalischen Höhepunkten aus unserer Region. Klanggewaltig interpretiert vom kompletten Ensemble der Hofer Symphoniker, Gery Gerspitzer mit Band und dem 60-Personen-Chor Singing Witt. Nicht nur Konzert, sondern eine völlig neuartige, freche Showvoller Witz und Überraschung. Und das Beste: Hier ist jeder ein Musiker.

In diesem Sinne:

Let it be = lasst es geschehen!

Hofer Symphoniker Gery Gerspitzer, Moderation und Gesang
Schülerrockband, Little Heroes
SingingWitt, Chor der Witt-Gruppe, Leitung Stefanie Zühlke-Schmidt
und weitere Gäste

Dirigent, Daniel Spaw

Freitag
22
Februar

19:30 Uhr
Festsaal Freitheitshalle Hof

06. Symphoniekonzert "Reinheit.Vollendung"

Arvo Pärt: Cantus in memoriam Benjamin Britten für Streichorchester und eine Glocke
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Arvo Pärt: Fratres für Violine, Streichorchester und Schlagzeug
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

 

Alina Pogostkina, Violine
Risto Joost, Dirigent

Bekannt für ihre „herzergreifenden Auftritte“´(Hamburger Abendblatt) gastiert Alina Pogostkina – Gewinnerin des Internationalen Sibelius Wettbewerbs 2005 in Helsinki – bei den großen Orchestern weltweit und arbeitet mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Gustavo Dudamel, David Zinman, Jonathan Nott, Paavo Järvi, Michael Sanderling, David Afkham, Robin Ticciati, Thomas Hengelbrock und John Storgårds.

„Warum schlug Benjamin Brittens Tod am. 4. Dezember 1976 eine so starke Saite in mir an? In dieser Zeit war ich wohl an dem Punkt angelangt, an dem ich die Größe eines solchen Verlustes ermessen konnte. […] Kurz vor seinem Tod begann ich die außergewöhnliche Reinheit seiner Musik zu schätzen.“ Seine Bewunderung für Benjamin Britten brachte Arvo Pärt im Jahre 1970 im Cantus in memoriam Benjamin Britten zum Ausdruck. Im Zuge seiner Beschäftigung mit der Gregorianik und der Religion der russisch-orthodoxen Kirche entwickelte er zu dieser Zeit seinen eigenen Kompositionsstil, den er „Tintinnabuli-Stil“ („kleines Geläute“) nannte. Der Trauergesang auf den Tod Brittens beginnt mit nur drei Glockenschlägen aus der Stille heraus und entwickelt sich durch die Hinzunahme von immer mehr Instrumenten zu einem intensiven Klanggemälde, bis es von einem Glockenschlag wieder beschlossen wird. Eine weitere „Tintinnabuli“- Komposition ist das Werk Fratres, im Jahre 1977 für Streichquintett und Bläserquintett geschrieben. In sieben unterschiedlichen Besetzungen hat Pärt dieses Werk seither verfasst und beweist damit, dass es nicht an eine konkrete Klangfarbe gebunden ist. „Für mich liegt der höchste Wert der Musik jenseits ihrer Klangfarbe“, sagt Pärt: „Ein besonderes Timbre der Instrumente ist ein Teil der Musik, aber nicht der wichtigste.“

Einen eigenen, originellen Stil fand auch Ludwig van Beethoven in seinem Violinkonzert. Als Gelegenheitswerk für den damaligen Konzertmeister im Theater an der Wien, Franz Clement, komponiert, wurde das Konzert bei seiner Uraufführung am 23. Dezember 1806 vom Publikum sehr befremdend aufgenommen. Was sollte man auch von einem Violinkonzert halten, das mit einem Paukensolo beginnt? Lange galt das Werk als unspielbar, geradezu undankbar für den Solisten. Erst 40 Jahre später erhält das Werk durch den Geiger Joseph Joachim den monumentalen Stellenwert, den es bis heute innehat. Für den berühmten Geiger Yehudi Menuhin ist es „ein Stück vollendeter Schönheit“. Optimistisch und heiter – so lauten uneingeschränkt die Adjektive, die man Ludwig van Beethovens 2. Symphonie attestieren würde. Wäre da nicht das im selben Jahr entstandene Heiligenstädter Testament, sein erschütterndes Dokument über die stille Resignation in seine Taubheit. Diese schwermütige Grundhaltung des Komponisten ist in der Symphonie nicht spürbar, vielmehr stellt sie in ihrer frischen, sonnigen Stimmung eine der liebenswürdigsten Schöpfungen des Meisters dar.

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Online-Tickets

Sonntag
24
Februar

11:00 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

Kinderkonzert "Karneval der Tiere"

Niemand hätte die beschwerliche Reise und den ungewohnten Kostümzwang auf sich genommen, wenn es sich nicht um ein kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit handelte: den Karneval der Tiere. Eine nicht mehr ganz junge Waldameise tippt dem vor ihr sitzenden Erdferkel auf die Schulter: „Entschuldigen Sie, ich kann nichts sehen, wenn Sie den Hut aufbehalten.“ Mürrisch nimmt das Erdferkel seinen Kopfputz ab, ein sperriges Flechtwerk aus Spargelkraut und Hühnerfedern. Die Ameise bedankt sich und lässt den Blick über die Urwaldlichtung schweifen. 4791 seltsam kostümierte Tiere zählt sie allein auf den Sitzplätzen der Arena, ganz zu schweigen von unzähligen Affen und Vögeln, die sich in den überlasteten Wipfeln der Bäume drängen.“ Mit diesen Worten beginnt die „Große zoologisch Phantasie“ von Camille Saint-Saëns und lässt zu den humorigen Texten von Loriot die gesamte Tierwelt zu einem prächtigen Karnevalsfest aufmarschieren. Einfach ein tierisch musikalischer Spaß!


Daniel Spaw, Dirigent
Robert Eller, Sprecher

Freitag
29
März

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

07. Symphoniekonzert "Authentisch"

Niels Wilhelm Gade: Im Hochland op. 7
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur KV 495
Carl Nielsen: Symphonie Nr. 6 Sinfonia semplice

 

Marc Gruber, Horn
Johannes Wildner, Dirigent

 

 

Marc Gruber ist mehrfacher Preisträger im Wettbewerb „Jugend Musiziert“, 2010 erhielt er zudem ein Stipendium der „Internationalen Musikakademie Frankfurt für Moderne Musik“. Weiterhin ist er seit 2013 Stipendiat der renommierten Mozartgesellschaft Dortmund und war 2014 Preisträger bei der Lions European Musical Competition. 2016 gewann er beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD den 2. Preis sowie den Brüder- Busch Sonderpreis und den Publikumspreis.

Neben Niels Wilhelm Gade ist Carl Nielsen bis heute der wohl berühmteste und bedeutendste Komponist Dänemarks. Waren die ersten Kompositionen, entstanden im Studium bei Gade, noch geprägt vom romantischen Geschmack jener Zeit, so entwickelte er später eine einzigartige, persönliche Harmonik. In seiner 6. Symphonie fand der Durchbruch des 60-jährigen Nielsen zur Moderne statt. Wobei er sich nicht zur Avantgarde zählte und gegenüber der Effekthascherei der Moderne sehr skeptisch war: „Effekte sind Vettern und Cousinen der Schlagwörter in der Sprache. Das ist wie mit einem scharfen Messer: Je schärfer es ist, desto tiefer schneidet es ein- oder zweimal, aber dann ist es auch vorbei, es stumpft schnell ab.“ Seine 6. Symphonie ist reine Musik, musikantisch und klangorientiert, eine Sinfonia semplice.

Kaum eine dänische Hochzeit kommt ohne die Musik von Niels Wilhelm Gade aus. Selbst bei der Hochzeit von Kronprinz Frederik mit der zukünftigen Prinzessin Mary von Dänemark 2004 wurde sein Hochzeitswalzer gespielt. Musikalischen Einfluss erhielt er von Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann, die er bei seinem Studium in Leipzig kennen- und schätzen gelernt hat. Sein Opus 7 Im Hochland steht ganz im Zeichen schottischer Dichtungen über die Highlands und die nordische Mythologie.

„Ein Waldhornkonzert für den Leutgeb“ schrieb Wolfgang Amadeus Mozart am 26. Juni 1786 in sein eigenes Verzeichnis. Mit Ignaz Leutgeb, einem hervorragenden Hornvirtuosen, verband Mozart eine enge Freundschaft, so verwundert es nicht, dass er ihm die meisten seiner Hornwerke widmete. Beim 4. Konzert für Horn und Orchester verwendete Mozart in der Partitur blaue, rote, grüne und schwarze Tinte. Ausgedacht für seinen Freund Leutgeb hatte dieser musikalische Spaß den Sinn, dass Mozart auf diese Weise sehr feine Abstufungen in der Dynamik festlegte. Ein frisches Meisterwerk für den1. ARD-Preisträger Marc Gruber.

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Freitag
12
April

-15.04.

Hof

56. Landeswettbewerb Bayern "Jugend musiziert" 2019 in Hof


Der 56. Landeswettbewerb Bayern „Jugend musiziert“ 2019 findet von Freitag, 12. April bis Montag, 15. April in Hof statt.

https://www.jugend-musiziert.org/wettbewerbe/landeswettbewerbe/bayern.html

Nähere Informationen folgen!

Freitag
03
Mai

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

08. Symphoniekonzert "Symphonische Tänze"

Giya Kancheli: A Little Daneliade
Dmitrij Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77
Sergej Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45

 

Emmanuel Tjeknavorian, Violine
Nicholas ilton, Dirigent

2015 rückte der 1995 in Wien geborene Geiger Emmanuel Tjeknavorian plötzlich in das Interesse der Öffentlichkeit. Er wurde damals beim Internationalen Jean-Sibelius-Violinwettbewerb für die beste Interpretation ausgezeichnet und erhielt den zweiten Preis. Seitdem wird er als „das“ aufstrebende Geigen-Talent gehandelt. In der Saison 2017/18 tourte er als Teil des Rising Stars Programms durch die prestigeträchtigsten Konzertsäle Europas.

Im Jahre 1940 vollendete Sergej Rachmaninoff in nur fünf Wochen seine letzte Komposition. Von ihm selbst liebevoll als sein „letzter Funke” bezeichnet, stellen die Symphonischen Tänze sein wahrscheinlich persönlichstes Werk dar. In ihrem Ausdruck, ihrem rhythmischen Schwung und ihrer kontrastierenden Lyrik steht Rachmaninoffs op. 45 vollkommen im Zeichen der russischen Tradition. Von ihm selbst als sein bestes Werk eingeschätzt, unterzeichnete Rachmaninoff die abgeschlossene Orchesterpartitur mit den Zeilen: „29. Oktober 1940. Ich danke Dir, Herr“.

Ein ganz persönliches Zeugnis legte auch Dmitrij Schostakowitsch im Jahre 1947 mit seinem 1. Violinkonzert ab. Aufgrund des Parteitagsbeschlusses im Februar 1948, bei dem die Komponisten attackiert wurden, welche „die formalistische, volksfremde Richtung weiter aufrechterhalten“, ließ er sein Werk sieben Jahre in der Schublade liegen. Erst zweieinhalb Jahre nach dem Tod Josef Stalins im Jahre 1955 wurde sein Violinkonzert vom Widmungsträger David Oistrach in Leningrad uraufgeführt. Es ist ein Violinkonzert, das von seinem Interpreten „vollständige emotionale und intellektuelle Hingabe verlangt und ihm reichlich Gelegenheit bietet, nicht nur seine Virtuosität unter Beweis zu stellen, sondern vor allem seine tiefsten Gefühle, Gedanken und Stimmungen zu offenbaren“, meint David Oistrach über das Werk.

Giya Kancheli ist der bekannteste georgische Komponist der vergangenen fünfzig Jahre, für den sich prominente Interpreten wie Gidon Kremer und Mstislaw Rostropowitsch seit jeher einsetzen. Seine Kompositionen sind üblicherweise stark von der Geschichte und der Kultur seiner Heimat geprägt. In A little Daneliade zeigt er zum ersten Mal seine andere Seite. Mit viel Witz bringt er seine Anerkennung für den großen georgischen Regisseur Georgi Danelia zum Ausdruck. „Ich habe mich darin bemüht zu zeigen, dass in meiner Musik nicht immer „Tränen rinnen“, sondern dass ich gelegentlich zu lächeln vermag“.

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Online-Tickets

Dienstag
07
Mai

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

Kammerkonzert "All that Jazz"

In den Musicalproduktionen am Theater Hof stellen die Hofer Symphoniker immer wieder unter Beweis: Sie sind nicht nur im klassischen Orchesterrepertoire zu Hause, sondern ebenso im Jazz und Swing.

Im Kammerkonzert dieser Saison präsentieren Musiker verschiedenster Konstellationen – von Blech und Schlagwerk über Flöte und Violine bis Akkordeon, Saxophon und Cello – Musik von Jazz bis Gypsy Swing.

 

 

 

Freitag
10
Mai

19:30 Uhr
Marienkirche Stammbach

Kammerkonzert "Mein Heimatland"

Die Mitglieder der Hofer Symphoniker stammen aus 19 verschiedenen Nationen. Sonst im Orchesterklang vereint, präsentieren die Musiker in diesem Kammerkonzert Musik aus ihren jeweiligen Heimatländern. Eine spannende Reise zu den musikalischen Wurzeln unserer Instrumentalensembles!

Freitag
07
Juni

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

09. Symphoniekonzert "Himmliches Leben"

Charles Ives: The Unanswered Question
Franz Schubert: Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 Unvollendete
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 4 G-Dur

 

Mojca Erdmann, Sopran
Hermann Bäumer, Dirigent

 

 

 

Die in Hamburg geborene Sopranistin Mojca Erdmann zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen der internationalen Musikszene und wird von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Die Sopranistin ist bekannt für ihr breit gefächertes Repertoire, das von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reicht und ist weltweit in allen wichtigen Opernhäusern, Festivals und Konzertsälen zu erleben.

„Stell dir das unterschiedliche Himmelblau vor, das schwieriger zu treffen ist als alle wechselnden und kontrastierenden Tinten. (…) Nur manchmal verfinstert es sich und wird spukhaft schauerlich“, so beschreibt Gustav Mahler die Grundstimmung seiner 4. Symphonie. Verstörendes und Heiteres wechseln sich ab. „Das himmlische Leben“, eine Liedkomposition aus dem Jahre 1892, steht hierbei nicht nur im Mittelpunkt dieser Komposition, es diente Mahler vielmehr als Inspirationsquelle der gesamten Symphonie. Die Sehnsucht nach dem Paradies, das „geheimnisvolle Lächeln“ und die Doppelbödigkeit machen das Werk zu einer seiner beliebtesten und zugleich rätselhaftesten Symphonien.

Rätselhaftes und Geheimnisvolles rankt sich auch um die Tatsache, dass Franz Schubert seine 7. Symphonie nicht vollendet hat. Niemand weiß es, möglicherweise aber tat er es aus einem völlig profanen finanziellen Grund. Zeitgleich zur Unvollendeten erhielt er mehrere Kompositionsaufträge, wodurch er seine Arbeit an der 7. Symphonie unterbrechen musste und später nie vollendet hat. Vermutungen darüber, die Symphonie sei nur auf zwei Sätze angelegt gewesen, werden durch Skizzen zu einem dritten Satz in Frage gestellt. Für mich ist jedoch naheliegender, dass Schubert die Zweisätzigkeit seiner 7. Symphonie bewusst wählte und damit ein vollendetes Meisterwerk geschaffen hat.

Die „immerwährende Frage des Seins“ stellt Charles Ives in The Unanswered Question gleich siebenmal. Ätherische Streicherklänge („Das Schweigen der Druiden“), teils unterbrochen von der nervösen Suche der Holzbläser, geben  der Trompete die Möglichkeit, die Unanswered Question zu stellen. Nach dem siebten Mal lauscht man lediglich in die Stille…

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Online-Tickets

Freitag
28
Juni

19:30 Uhr
St. Michaeliskirche Hof

10. Symphoniekonzert

Am 15. Juni 2018 ist in München unser Ehrendirigent Enoch zu Guttenberg gestorben. Zu dem mit ihm geplanten Konzert am Samstag, 29. Juni 2019 wollen wir mit einem besonderen Programm in der St. Michaeliskirche das langjährige Engagement unseres Mentors würdigen.
Enoch zu Guttenberg war ein kompromissloser Künstler, er war streitbar, voller Energie und echter Freund unseres Orchesters und er war ein politischer Aktivist und weltbekannter Dirigent, ein enormer Verlust für uns alle.
Mit Enoch zu Guttenberg, der Chorgemeinschaft Neubeuern und der KlangVerwaltung, konnten sich die Hofer Symphoniker in den letzten 18 Jahren zu dem entwickeln, was sie heute sind.
Er war derjenige, der unser Orchester zu historisch informierter Aufführungspraxis führte und die Begeisterung der Damen und Herren der Hofer Symphoniker für seine eigenständigen Interpretationenweckte. Stets hat er zusammen mit den Hofer Symphonikern seine eigene Auffassung vom Musizieren umgesetzt.
Seine Schaffenskraft und seine Liebe zur Musik stellte er bedingungslos in den Dienst unseres Orchesters. Dafür sind wir zutiefst dankbar. Die Hofer Symphoniker möchten Ihnen in Gedenken an Enoch zu Guttenberg
eines der Werke präsentieren, das ihm besonders am Herzen lag. Das genaue Programm dieses Konzertes werden wir unserem Publikum im Herbst 2018 separat bekanntgegeben.

Freitag
12
Juli

19:30 Uhr
Festsaal Freiheitshalle Hof

11. Symphoniekonzert "Verehrung"

Krzysztof Meyer: Hommage à Johannes Brahms op. 59
Ludwig August Lebrun: Konzert für Oboe und Orchester Nr. 2 g-Moll
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

 

Albrecht Mayer, Dirigent und Oboe

Musikkenner und Kritiker schwärmen schon lange von ihm und behaupten etwa, er könne seine Oboe zu  Instrument der Verführung erheben. Und wirklich: Albrecht Mayer ist ein wahrer Virtuose und jeder, der bereits in den Genuss seiner Musik gekommen ist, wird dem zweifellos beipflichten.

„The music of Johannes Brahms is especially close to me”. Mit großer Begeisterung hat Krzysztof Meyer im Jahre 1983 die Hommage à Johannes Brahms verfasst, nachdem er vom Dirigenten Heribert Beissel gefragt wurde, zu Brahms 150. Jahrestag etwas zu komponieren. Ganz im Geiste Brahms’ steht die 14-minütige Hommage, die in ihren Motiven, der Rhythmik und der Instrumentation stark an dessen 1. Symphonie angelehnt ist.

Noch Anfang der 1870er-Jahre meinte Johannes Brahms: „Ich werde nie eine Symphonie komponieren!“ Der Gedanke an den Großmeister Beethoven ließ ihn lange an sich zweifeln. Wie „einen Riesen“glaubte er ihn mit seinen gewaltigen Schöpfungen hinter sich her marschieren zu hören. Ganze 14 Jahre benötigte Brahms für seine 1. Symphonie in c-Moll, die er im Sommer 1876 auf Rügen vollendete.

Viel vorgenommen hatte er sich und sein Ziel erreicht, aus dem Respekt und der Auseinandersetzung mit dem scheinbar unerreichbaren Vorbild aufzutauchen mit einer Symphonie, die in unerhörter Ehrlichkeit den Kampf und die Qualen eines langen Weges nachzeichnet. Mit ihr stellt sich Johannes Brahms in die Tradition, die er aber zugleich neuartig begründet. Und auch der Kritiker Eduard Hanslick bezeichnete die Symphonie nach der Uraufführung im November 1876 „zu den eigentümlichsten und großartigsten Werken“ der Musikgeschichte. Wie ein Gott soll er gespielt haben, und seine Kompositionen seien „fein und süß wie Nektartropfen“. Die Rede ist von Ludwig August Lebrun, einer der bedeutendsten Oboenvirtuosen des 18. Jahrhunderts. Sein CEuvre ist überschaubar, neben Ballettmusiken schrieb er sechs Oboenkonzerte, die bis heute seinen Namen bewahren. „Ludwig August Lebrun hätte das gleiche Recht wie Mozart, heute auf den Programmen zu stehen“, so der Oboist Albrecht Mayer, als er 2014 Lebrun bei seiner Recherche nach unbekanntem Oboenrepertoire wiederentdeckte. Wenn man sein Konzert für Oboe und Orchester in g-Moll hört, wird schnell klar, dass hier ein Meister seines Instruments am Werke war. Eine wunderbare Verschmelzung von Virtuosität und Lyrisch-Heiterem!

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